05.12.2018 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Frau K. stellt zu dem Thema Windenergieanlagen die Frage, wieviele Anlagen insgesamt geplant und ob die Bauhöhen begrenzt sind oder die Begrenzung der Bauhöhe bereits aufgehoben worden ist.

 

Herr Bleja antwortet, dass die Flächennutzungsplanvorlage lediglich die vorgesehenen Flächen für die Windenergieanlagen beinhaltet, nicht jedoch einzelne Standorte. Eine verbindliche Auskunft zur Anzahl der geplanten Anlagen kann nicht gegeben werden.

Der Flächennutzungsplanentwurf sieht keine Höhenbegrenzung vor. Es ist davon auszugehen, dass die vom Rat der Stadt Hagen vorgesehene Höhenbegrenzung von 100 Metern nicht rechtswirksam ist und deshalb nicht berücksichtigt wird.

 

Frau K. stellt eine zweite Frage, ob Windenergieanlagen auf dem Schleipenberg geplant sind, da man zahlreiche Baumfällarbeiten beobachten konnte.

 

Herr Bleja erklärt, dass für den Bereich keine Bauanträge vorliegen.

 

Die weiteren schriftlichen Fragen von Frau K. werden zur Beantwortung an die Verwaltung weitergeleitet.

 

Herr W. stellt zum Thema Windenergieanlagen die Frage, ob bei der Festlegung der Fläche 5 der in unmittelbarer Nähe befindliche und mehrfach bebrütete Horst eines Rotmilans berücksichtigt wurde.

 

Herr Bleja antwortet, dass im Rahmen der Artenschutzprüfung der Horst eines Rotmilans festgestellt und deshalb die Fläche der Zone 5 bereits verkleinert wurde.

 

Herr B. stellt zum Thema Fahrbahndeckensanierung der Hohenlimburger Straße in Verbindung mit dem Radverkehrskonzept der Stadt Hagen die Frage, ob die in der Verwaltungsvorlage vorgesehenen Maßnahmen in Form von Schaffung neuer Radwege und Veränderungen der Verkehrsführung tatsächlich von den Mitgliedern der Bezirksvertretung gewünscht sind. Seiner Meinung nach führen die geplanten Veränderungen zu erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen. Er appelliert an die Bezirksvertretung, den Veränderungen nicht zuzustimmen.

 

Herr Voss macht darauf aufmerksam, dass die Bezirksvertretung Hohenlimburg bereits in ihrer letzten Sitzung als Empfehlung beschlossen hat, dass die bisherige Verkehrsführung erhalten bleiben soll. Letztendlich stellt der Rat der Stadt Hagen das entscheidende Gremium dar.