13.06.2018 - 2 Einwohnerfragestunde

Reduzieren

Wortprotokoll

Frau L. stellt die Frage, welche Möglichkeiten die Bürgerinnen und Bürger, die Stadt Hagen und die Bezirksvertretung haben, um den von der Firma Amprion geplanten Trassenverlauf auf der Bestandstrasse zu verhindern.

Sie macht darauf aufmerksam, dass es bislang keine Langzeitstudien zu den gesundheitlichen Risiken der elektromagnetischen Felder von ca. 70 Meter hohen Masten mit 32 Leiterseilen für 380 kV-Leitungen gibt.

 

Herr Gerbersmann erläutert, dass es einen Arbeitskreis im Zusammenhang mit dem Runden Tisch gegeben hat, an dem auch Vertreter der Verwaltung der Stadt Hagen teilgenommen haben. In diesem Arbeitskreis wurden verschiedene Aspekte zum Trassenverlauf beleuchtet. Die Firma Amprion ist aus naturschutzrechtlichen Gründen von der Alternativtrasse abgewichen und kann von der Stadt Hagen auch nicht dazu gezwungen werden, diese Trasse auszuwählen. Die Bezirksregierung Arnsberg ist die entscheidende Genehmigungsbehörde, die Stadt Hagen wird auch im weiteren Verlauf die gefassten Beschlüsse im Rat und in der Bezirksvertretung hervorheben und begründen, warum die Alternativtrasse gewählt werden sollte.

Er fügt hinzu, dass in den betroffenen Stadtteilen Bürgerinformationsmärkte durch die Firma Amprion veranstaltet werden, dort haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich zu informieren und Einwände zu erheben. Jeder dieser Einwände muss im Verlauf von der Genehmigungsbehörde berücksichtigt und erörtert werden.

Der Termin für den Bürgerinformationsmarkt in Hohenlimburg findet am 28. Juni 2018 von 16:30 Uhr bis 19:30 Uhr im Ratssaal im Rathaus Hohenlimburg statt.