02.05.2018 - 4.1 Jahresrückblick 2017 der Hagener Stadtbücherei

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Lehmann stellt den Bericht vor und informiert darüber, dass die positiven Ausleihzahlen teilweise auf die Onleihe zurückzuführen sind. Im Jahr 2017 wurden fast 57.000 E-Books ausgeliehen, damit war Hagen Spitzenreiter im Verbund mit 41 anderen Bibliotheken im Regierungsbezirk Arnsberg.

 

Zur Stadtteilbücherei Hohenlimburg führt sie aus, dass der Standort an der Stennertstraße seit nunmehr drei Jahren von den Hohenlimburger Bürgerinnen und Bürgern sehr gut angenommen wird.

Ergänzend zur schriftlichen Vorlage schildert Frau Lehmann, dass in Hohenlimburg über 65.000 Entleihungen stattgefunden haben, im Ergebnis 4.000 Ausleihen mehr als im Vorjahr 2016.

 

Die guten Ausleihzahlen in Hohenlimburg spiegeln sich in der traditionellen Ausleihe wider, die Hohenlimburger Leser leihen sich eher vor Ort Medien aus, als dass sie das Online-Angebot nutzen.

 

Es werden weiterhin bewährte und neue Veranstaltungen angeboten, die von Ehrenamtlichen unterstützt werden, da in Hohenlimburg das Modell „Halb Ehrenamt, Halb Hauptamt“ praktiziert wird.

Frau Lehmann berichtet, dass die Zusammenarbeit mit den Ehrenamtlichen hervorragend funktioniert und lobt die organisatorische und finanzielle Hilfe des Fördervereins HohenlimBuch.

Im Jahr 2017 wurden von 30 Führungen für Kinder 17 Kindergartenführungen durch Ehrenamtliche aus dem Förderverein durchgeführt und auch  die insgesamt 1.047 Öffnungsstunden im letzten Jahr wurden in Kooperation mit den Ehrenamtlichen abgedeckt.

 

Der Förderverein HohenlimBuch hat auch im letzten Jahr die ABC-Lesetaschen-Aktion für 141 Grundschüler finanziert.

Da in den Sommerferien die Stadtteilbücherei nicht geschlossen wurde konnten der SommerLeseClub und die LesemonsterAG angeboten werden. Frau Lehmann dankt der Bezirksvertretung ausdrücklich für den Zuschuss an den Förderverein, mit dem die Aktion SommerLeseClub unterstützt wurde.

 

Für Erwachsene wurden Lesungen von verschiedenen regionalen Autoren angeboten, Ehrenamtliche haben Seniorenvorlesungen durchgeführt, Frau Lehmann hat Info-Börsen zu verschiedenen Themen offeriert und plant, dieses Angebot im laufenden Jahr weiter auszubauen.

 

Frau Lehmann informiert abschließend darüber, dass der Medienetat für die Stadtbücherei Hagen im Jahr 2018 um 30.000 € gekürzt wurde, das bedeutet für Hohenlimburg  eine Reduzierung in Höhe von 1.600 €. Sie hofft, dass diese Verringerung  in Zusammenarbeit mit dem Förderverein aufgefangen werden kann.

 

Frau Nigbur-Martini erkundigt sich, ob das Angebot der Filmreihe, das in der Stadtbücherei auf der Springe angeboten wird, auch in Hohenlimburg denkbar wäre.

 

Frau Lehmann antwortet, dass sie die Anregung zur Beratung mitnehmen wird, macht aber gleichzeitig darauf aufmerksam, dass das Platzangebot in Hohenlimburg viel geringer ist und dass für solche Filmvorführungen verschiedene Modalitäten notwendig sind, zum Beispiel Abgaben an die GEMA.

 

Herr Strüwer drückt seine Anerkennung für die ehrenamtliche Arbeit des Fördervereins HohenlimBuch aus.

 

Herr Leisten schließt sich Herrn Strüwer an und stellt die Frage, wie das zuvor von Frau Lehmann erwähnte Defizit in Höhe von 1.600 € zustande kommt.

 

Frau Lehmann erklärt, dass die einzigen Einnahmen einer Bücherei aus Jahresgebühren und Mahngebühren bestehen. Je weniger Mahngebühren gezahlt werden, desto weniger Einnahmen kann die Stadtbücherei vorweisen. Aus diesem Grund ist der Etat gekürzt worden.

 

Herr Leisten stellt in Aussicht, wenn es die Haushaltslage zulässt, über bezirksbezogene Mittel einen Zuschuss für das angefallene Defizit finanzieren zu wollen.

 

Herr Krippner ist erfreut über den positiven Bericht durch Frau Lehmann und dankt allen haupt- und ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern.

 

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Beschluss:

Der Jahresrückblick 2017 der Hagener Stadtbücherei wird zur Kenntnis genommen.

 

Die Jahresstatistiken sind als Anlage beigefügt.

 

 

 

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Zur Kenntnis genommen

 

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Anlagen zur Vorlage