28.02.2018 - 7.1 Abwasserbeseitigungskonzept der Stadt Hagen für...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 7.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 28.02.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB01 - Oberbürgermeister
- Bearbeitung:
- Kai Uhlenbrock
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dahme eröffnet den Tagesordnungspunkt.
Herr Fitz vom Wirtschaftsbetrieb Hagen stellt die geplanten Maßnahmen für die kommenden Jahre gemäß der Vorlage ausführlich vor.
Bei der hydraulischen und bauliche Sanierung als ein Schwerpunkt des Abwasserbeseitigungskonzeptes (AKB) werde nicht wie in der Vergangenheit stadtgebietsweit vorgegangen, sondern man habe jetzt bestimmte Schwerpunkte gesetzt, um die Kosten und den Verwaltungsaufwand geringer zu halten.
Bei der baulichen Sanierung werden man überwiegend die Kanäle sanieren, die entweder fast oder aber ganz abgeschrieben sind und die, die eine hohe Schadensklasse aufweisen. Sollten in anderen Bereichen beispielsweise Straßenerneuerungen anstehen, werde man in dem Zuge natürlich auch die Sanierungen vornehmen.
Ein weiterer Schwerpunkt im AKB ist das Niederschlagswasserbeseitigungskonzept (NBK), dessen Vorantreiben die Bezirksregierung wünscht.
Im Bezirk Eilpe/Dahl ist es überwiegend Eilpe selbst und die Selbecker Straße, die im Trennsystem entwässert werden und die Niederschlagswasserbehandlung für die nächsten Jahre vorgesehen ist.
Dahl betrifft es nicht so stark, weil dort noch ein Mischsystem vorherrscht.
Die Niederschlagswasserbehandlung ist deshalb ein großes Thema geworden, da herausgefunden wurde, dass Schwermetalle, Reifenabrieb, Benzinbestandteile und Öle durch den Autoverkehr von der Straße in die Gewässer gelangen und dies ein großer Belastungsfaktor ist. Daraufhin wurden entsprechende Maßnahmen von Landesregierung verabschiedet, die man umsetzen müsse, um das Niederschlagswasser zu behandeln.
Die Behandlung erfolgt über technische Anlagen, die in den letzten Jahren in Haspe und Priorei gebaut wurden. Man habe aber das Problem, dass diese momentan nicht unter optimalen Bedingungen betrieben werden können. Jetzt müsse man schauen, wie man dies löse, da das, was der Hersteller versprochen habe, bisher nicht eingetreten sei.
Darüber hinaus habe man auch eine eigene Entwicklung, ein relativ großes Filtersystem, vorangetrieben, was in den nächsten Jahren gebaut und getestet werden soll. Man hoffe, in 2 bis 3 Jahren sagen zu können, welche Anlagen wo eingebaut und wie betrieben werden können.
Einzelne Fragen werden durch Herrn Fitz und Herrn Bihs ausführlich beantwortet.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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12,5 MB
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2
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42,8 kB
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5,3 MB
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4
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(wie Dokument)
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4,9 MB
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5
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(wie Dokument)
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40,1 kB
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