26.09.2018 - 6.2 Unfallschwerpunkt Kreuzungsbereich Märkischer R...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Mi., 26.09.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Quardt begründet kurz den Tagesordnungspunkt.
Herr Lichtenberg berichtet, dass diese wichtige Kreuzung ein Unfallschwerpunkt darstelle und auch immer wieder in der Verkehrsbesprechung Thema sei. Jedoch sei es schwierig zu analysieren, welche Gründe dafür vorliegen. Die Kreuzung sei insgesamt etwas zu eng und Unfälle passieren in verschiedensten Situationen und mit verschiedensten Verkehrsteilnehmern.
Jede Veränderung der Verkehrsführung bzw. Ampelschaltung würde zu Verkehrsbehinderungen im Innenstadtbereich führen, dies sei auch in dieser Bezirksvertretung schon einmal dargelegt worden.
An der anschließenden Aussprache beteiligen sich die Herren Quardt, Ali Oglu, Peters und Frau Bartscher sowie für die Verwaltung die Herren Grothe und Lichtenberg.
In der Diskussion geht es hauptsächlich um den Abbiegeverkehr vom Finanzamt aus in die Rembergstraße. Es wird dort ausdrücklich auf die gefährliche Situation für Fußgänger hingewiesen.
Herr Peters erläutert die gefühlte Lage, da die Kreuzung wesentlich kleiner ist als z.B. der Emilienplatz, jedoch auch nicht zu unterschätzen sei und fragt, ob dies auch in der Verkehrsbesprechung thematisiert werde.
Herr Lichtenberg teilt mit, dass kein Verkehrspsychologe dort involviert sei.
Herr Grothe regt an, die jährliche Unfallzahl abzuwarten und dann im Frühjahr nochmals die Lage zu thematisieren.
Herr Quardt verliest einen Beschlussvorschlag und lässt über diesen abstimmen.
Beschluss:
Aufgrund der weiterhin bestehenden Problematik von regelmäßig sich ereignenden Unfällen im Kreuzungsbereich Märkischer Ring / Rathausstraße wird die Verwaltung gebeten, alle bereits untersuchten Möglichkeiten wie die Einziehung der Fußgängerquerung Bettermann-Parkplatz Richtung Emilienplatz, die Problematik der Linksabbieger Richtung Remberg oder die generelle Veränderung aller Zeitanteile von Fußgängern und Fahrzeugführern im gesamten Kreuzungsbereich nochmals zu prüfen.
Hierbei sollen die Belange eines durchgängigen Verkehrsflusses nicht die entscheidende Rolle spielen, sondern vielmehr in erster Linie die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer oberste Priorität besitzen.
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte erbittet für Anfang 2019 einen Bericht.
