03.05.2018 - 5.1 Geplante WC-Anlage Freizeitpark "Bohne"

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Hinweis der Schriftführerin:

Ein interfraktioneller Beschlussvorschlag ist als Tischvorlage ausgelegt und mit dem unten stehenden Beschlusstext identisch.

 

Herr Quardt geht nochmals ausführlich auf die Gründe für dieses Thema ein.

 

Frau Keller berichtet, dass mit zwei Kolleginnen der freien Wohlfahrtspflege mit aufsuchender Arbeit im Bereich der „Bohne“ begonnen wurde. Insbesondere mit substituierten Drogenabhängigen soll gearbeitet werden um ein nachbarschaftliches Zusammenleben in diesem Bereich möglich zu machen. Eine Auseinandersetzung mit den jetzt auch dort befindlichen Alkoholabhängigen sei jedoch schwierig. Die Kollegen der Drogenhilfe seien auch um Unterstützung gebeten worden.

 

Herr Quardt bekräftigt nochmals seine Bedenken, dass Konflikte zwischen den Jugendlichen und Drogenabhängigen und der Trinkerszene weiter zunehmen werden.

 

Auch Frau Kingreen und Frau Buchholz sehen die Situation äußert kritisch. Frau Buchholz sieht die Notwendigkeit, dieses Thema nochmals in den Fachausschüssen zu diskutieren.

 

Herr Grothe teilt mit, dass die Toilettenanlage zunächst nicht gebaut werde und will die Testphase für Dixi-Toiletten abwarten.

 

Herr Wetzel schlägt im gesamtstädtischen Interesse vor, vielleicht eines der Ladenlokale anzumieten und dort einen Rückzugsort für die Drogenszene zu schaffen.

 

Frau Keller verweist in diesem Zusammenhang auf die drogentherapeutische Ambulanz in der Bergstraße, die jedoch nicht ausreichend frequentiert werde. Zurzeit werde geprüft, ob es möglich sei, eine Substitutionsambulanz beim Gesundheitsamt einzurichten, um die Situation bei dem am Bodelschwinghplatz ansässigen Arzt zu entschärfen.

 

Herr Geisler begrüßt den Vorschlag von Herrn Wetzel, jedoch gibt Frau Keller zu Bedenken, dass allein für einen Sozialarbeiter an reinen Personalkosten im Jahr 52.000€ zu Buche schlagen.

 

Herr Quardt verliest den interfraktionellen Beschlussvorschlag und stellt diesen zur Abstimmung.

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte behält sich eine mögliche Rücknahme ihres Beschlusses vom 05.12.2017 (Vorlage 1090/2017) betreffend der Realisierung einer stationären WC-Anlage im Bereich der Freizeitanlage Bohne vor.

 

Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte befürwortet das von der Verwaltung vorgeschlagene Vorgehen, in einer Testphase von 3 6 Monaten neue Dixi-Toiletten aufzustellen, zusätzlichen Müllbehältern im Nahbereich zu installieren, die Anbringung eines Hinweisschildes in verschiedenen Sprachen sowie Piktogrammen und die Begleitung und Ansprache der einschlägigen Nutzergruppen durch das Quartiersmanagement Wehringhausen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, in der kommenden Sitzung am 20.06.2018 eine erste Einschätzung abzugeben, ob die oben genannten Maßnahmen zu einer Verbesserung der Situation geführt haben.

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

6

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

FDP

1

 

 

Die Linke.

-

-

-

AfD

-

-

-

Parteilos

-

-

-

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

15

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=3000&TOLFDNR=261588&selfaction=print