03.05.2018 - 4.1 Vorschlag der CDU-Fraktionhier: Wiederbelebung ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Do., 03.05.2018
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Kappel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Hinweis der Schriftführerin:
Dieser Tagesordnungspunkt wurde aus terminlichen Gründen von Frau Keller erst nach dem TOP I.4.4 beraten. Eine Protokollierung erfolgt aus redaktionellen Gründen in der Reihenfolge der Tagesordnung.
Berichterstatterin: Frau Keller
Frau Keller erinnert, dass im Jahr 2010 vom Rat der Stadt Hagen beschlossen wurde, aus finanziellen Gründen 25 Spielplätze zu schließen. Im Jahr 2011 wurden die Bezirksvertretungen darüber informiert, welche Spielplätze davon betroffen sind und dass die abgebauten Spielgeräte im Bezirk verbleiben werden.
Der Spielplatz an der Max-Planck-Straße wurde im Jahr 2013 zurückgebaut. Sie empfiehlt, diesen Spielplatz nicht zu reaktivieren, da am Spiel- und Sportpark Emst ein Spielplatz innerhalb weniger Gehminuten zu erreichen sei.
Der Jugendhilfeausschuss, als zuständiger Ausschuss für Spielplätze, habe sich auch mit dem Thema Spielplatzentwicklung beschäftigt und in seiner Sitzung am 19.04.2018 beschlossen, dass eine Prioritätenliste der am meisten sanierungsbedürftigen Spielplätze erstellt werden soll.
Der zuständige Sachbearbeiter beim Wirtschaftsbetrieb habe bereits alle 148 Spielplätze dazu überprüft. Je Bezirk sollen mit Unterstützung der Bezirksvertretungen zunächst zwei Spielplätze auf die Prioritätenliste gesetzt werden.
Frau Keller empfiehlt, die Spielplätze in Wehringhausen auszusparen, da dort durch Mittel der „Sozialen Stadt“ bereits viel unternommen wurde und auch den Spielplatz an der Max-Planck-Straße zu vernachlässigen. Großer Bedarf an Spielplätzen bestehe in Altenhagen.
Herr Grothe ergänzt, dass mit dem Spielplatz auch aus Gründen der Einzelhandelsentwicklung in diesem Bereich abgewartet werden solle. Für die Fläche werden zurzeit 10 Angebote von Investoren geprüft.
Die im Rat beschlossenen Mittel in Höhe von 250.000€ werde voraussichtlich nur für den Ersatz von Spielgeräten in diesem Jahr ausreichen.
Herr Quardt führt aus, dass sich die Spielplatzfläche nicht auf der Fläche des geplanten Einzelhandels befinde.
Herr Junge stellt den Antrag folgenden Beschluss zu fassen:
Die Bezirksvertretung Hagen-Mitte schließt sich dem Beschluss des Jugendhilfeausschusses an. Die Wiederbelebung des Spielplatzes an der Max-Planck-Straße ist in die Prioritätenliste mit aufzunehmen.
Frau Kingreen teilt mit, dass ihre Fraktion den ersten, jedoch nicht den zweiten Teil des Beschlusses mittrage.
Frau Adamczak begründet den Antrag damit, dass sich dort viele junge Familien neu angesiedelt haben, von denen sie angesprochen wurde, die einen solchen Spielplatz auch als Treffpunkt nutzen möchten.
Frau Keller empfiehlt zunächst die Prioritätenliste abzuwarten und dann zu entscheiden.
Auf die Frage von Herrn Häßner informiert Frau Keller, dass der geplante Spielplatz an der Villa Post hinter dem Gebäude eingerichtet werde mit der Besonderheit, dass er mit Spielgeräten auch für behinderte Kinder ausgestattet wird.
Herr Junge teilt mit, dass er zunächst auf den zweiten Teil des Beschlussvorschlages verzichten will und formuliert einen Beschlussvorschlag, den Herr Quardt so zur Abstimmung stellt.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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105,1 kB
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