11.03.2004 - 1 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

 

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Frau  T. wirft die Frage auf, ob es nötig sei, für die Volmerenaturierung so viele Bäume zu opfern, die gerade im Innen stadtbereich die Schadstoffe vermindern würden. Sie bittet im Zusammenhang mit der  Baustelleneinrichtung nach anderen Lösungen zu suchen. Darüber hinaus möchte Frau T. wissen, ob die von ihr bei der Sprengung des Hochhauses bemerkten Säuredämpfe den Bewohnern der Innenstadt eventuell Schaden zufügen könnten und ob die Sicherheit im Gebäude der Ricarda-Huch-Schule wegen der entstandenen Druckwelle noch gewährleistet werden könne.

 

Herr Horn entgegnet, dass er sich selbst in der Ricarda-Huch-Schule aufgehalten habe und von einer übermäßigen Druckwelle nichts gespürt habe. Da er von den anwesenden Fachleuten derartige Informationen ebenfalls nicht bekommen habe, gehe er davon aus, dass nichts passiert sei. Dies gelte auch für den von Frau Tasche angesprochenen Säuregeruch. Herr Horn räumt ein, dass für eine kurze Zeit Gasgeruch festzustellen gewesen sei. Dieses Problem hätte jedoch binnen kurzer Zeit lokalisiert und beseitigt werden können.

 

Zu den von Frau Tasche angesprochenen Abholzungen, führt Herr Dr. Schmidt aus, dass sich die Politik nach einer Diskussion im Umweltausschuss und einem Ortstermin interfraktionell darauf geeinigt habe, nur einen Teil der Bäume fällen zu lassen, weil die notwendige Baustellenzufahrt nicht verlegt werden könne; zwei der ursprünglich sieben zu fällenden Bäume würden erhalten bleiben.

 

 

Herr K. stellt die Behauptung auf, dass für die ehemalige Gemeinde Dahl kein Flächennutzungsplan existiere und möchte wissen, wann dieser aufgestellt werde.

 

Herr  Grothe entgegnet, dass seines Wissens auch für Dahl ein gültiger Flächennutzungsplan existiere. Er weist darauf hin, dass der Rat im vergangenen Jahr den Beschluss gefasst habe, den Flächennutzungsplan für das gesamte Stadtgebiet neu aufzustellen. Dies bedeute, dass auch für Eilpe und Dahl zukünftig ein neuer Flächennutzungsplan existiere  bzw. der bestehende Flächennutzungsplan aktualisiert werde. Bis zur Rechtskraft sei mit einer Dauer von zwei Jahren zu rechnen.