27.09.2005 - 4.1 Neubau der Turnhalle Emst- Restfinanzierung-hie...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 27.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Hinweis des Schriftführers:
Die Stellungnahme der Verwaltung wurde als Tischvorlage ausgelegt und ist als
Anlage 5 Gegenstand
der Niederschrift.
In seiner Berichterstattung informiert
Herr Grothe darüber, dass sich die Kostenschätzungen zum Neubau der Turnhalle
Emst wesentlich höher gestalten als ursprünglich im Beschluss vorgesehen. Die
Rahmenbedingungen zu den Qualitätsausstattungen übersteigen die angedachten
finanziellen Mittel in der realistischen Kalkulation. Die bisher zur Verfügung
gestellten Gelder aus der Schul- und Sportpauschale werden zur Deckung der
geschätzten Kosten nicht ausreichen, so dass die Qualitätsbestandteile im Bezug
auf Ausstattung der Turnhalle zu hinterfragen seien. Die Verwaltung werde bis
zur nächsten Sitzung am 02.11.05 zu diesem Themenbereich eine Vorlage
erarbeiten.
An der folgenden Diskussion beteiligen
sich die Herren Löwenstein, Stroschein, Thormählen, Homm, Glaeser, Manfred
Weber und für die Verwaltung Herr Grothe.
Herr Löwenstein erklärt für die
CDU-Fraktion, dass die Realisierung des Projektes eine erhebliche Bedeutung für
den Stadtteil Emst darstelle. Dabei sei zu überdenken, inwieweit die
Größenordnung des Raumprogramms in den zur Verfügung gestellten Rahmen passe.
Die dazu sich ergebenden Fragen sollten in den Fachausschüssen diskutiert
werden. Ein bis dahin angepasster finanzieller Rahmen müsse zu einer
finanzierbaren Lösung führen. Damit könne die Zielvorgabe des ersten
Spatenstiches im April/Mai 2006 weiter verfolgt werden.
Herr Stroschein äußert sein Erstaunen, über die von der Verwaltung dargestellte finanzielle Kalkulation zum Turnhallenneubau. Im Zusammenhang mit der finanziellen Situation der Stadt erscheine es nicht sinnvoll, ein Objekt in dieser Größenordnung zu realisieren. Herr Stroschein schlägt vor, den Bau einer Turnhalle im Emst zu überdenken und in diesem Zusammenhang den Bau einer Turnhalle am Ischeland erneut zu diskutieren.
Herr Thormählen erklärt, dass sich die
Vorstellungen eines Turnhallenneubaus im interfraktionellen Gespräch anders
dargestellt haben. Ausgehend von der heutigen Situation wäre eine Zustimmung zu
den Plänen unwahrscheinlich gewesen. Eine erneute Vorstellung sollte einen maßstäblichen
Aufriss beeinhalten, in dem die Größenordnungen Schule, Halle und Mensch von
einem Laien beurteilt werden können.
Herr Homm lehnt eine Grundsatzfrage
zum Turnhallenneubau ab. Es sei darüber nachzudenken, inwieweit eine
Realisierung der Turnhalle, im Rahmen der geplanten Finanzierung, gesichert
werden könne.
Herr Glaeser erinnert daran, dass der
Rat den Bau einer neuen Turnhalle im Emst beschlossen habe. Dadurch entfalle
eine weitere Diskussion zur Grundsatzfrage.
Herr Grothe merkt an, dass ein neuer
Grundsatzbeschluss zur Standortregelung nicht zu fassen sei. Die
unterschiedlichen Vorschläge der Verwaltung zur Realisierung dieses Projektes
werden in der nächsten Sitzung vorgestellt. Es bestehe vielleicht die Möglichkeit,
die zurzeit noch fehlende Restsumme aufzufangen. Dies könne durch Finanzierungsalternativen
oder Verschiebung von anderen Projekten erfolgen.
