27.09.2005 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 27.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
a)
Frau T. fragt nach, warum die Straßenbeleuchtung in der
Innenstadt, wie zum Beispiel in der Bahnhofstraße, erst so spät eingeschaltet
werde, so dass einige Straßen bis 20.30 Uhr finster blieben. In diesem
Zusammenhang möchte Frau T. wissen, ob aus Sparsamkeitsgründen die Zunahme von
Kriminalitätsdelikten billigend in Kauf genommen werde.
Herr Grothe
informiert darüber, dass die Verwaltung eine Zunahme von Kriminalitätsdelikten
aus Sparsamkeitsgründen selbstverständlich nicht in Kauf nehme. Die Regelung
der Straßenbeleuchtung basiere auf eine technische Einrichtung, die
elektronisch die Helligkeit messe. Dadurch ergibe sich eine automatische Einschaltregelung.
Gestern wurde die Straßenbeleuchtung im Rathausbereich um ca. 19.45 Uhr in
Betrieb genommen.
Herr Grothe
sichert Frau T. zu, diese Angelegenheit zu überprüfen.
Darüber hinaus möchte Frau T. wissen, warum einige Hagener Sehenswürdigkeiten, wie das Thorn-Prikker-Haus, zur Disposition gestellt werden, obwohl mit dem Bau des Emil-Schumacher-Museums mehr Tourismus zu erwartet sei. Zusätzlich fragt Frau T. nach, ob es nicht sinnvoller wäre, wenn die Firma Rheinkalk ihren Abbau auf dem Gebiet des Märkischen Kreises durchführe und der 300 Jahre alte Kalkbuchenwald nicht neu angelegt werde.
Herr Grothe
betrachtet die von Frau T. angesprochenen Themen differenziert. Der Kundenkreis
des Emil-Schumacher-Museum und der des Kalkbuchenwaldes lasse sich nicht
vergleichen. Beide Verfahren werden über ein Planfeststellungsverfahren
organisiert. Ausgleich- und Ersatzmaßnahmen sollen auf dem Hagener Stadtgebiet
durchgeführt werden. Die Diskussionen hierzu seien noch nicht abgeschlossen.
b)
Herr M. regt an, die Einbahnstraßenregelung für die
Natorpstraße in Richtung Wasserloses Tal einzurichten. Die unterschiedlichsten
Gründe wie Glatteisgefahr im Winter, Gefährdung der Linksabbieger vom
Wasserloses Tal in Richtung Natorpstraße, Anliegermissbrauch durch Schülerinnen
und Schüler der Käthe-Kollwitz-Schule und Rückstaugefahr im unteren Bereich
Eickertstraße/Rembergstraße, würden den von ihm gemachten Vorschlag bestätigen.
Herr Glaeser
informiert Herrn M. darüber, dass diese Thematik im Rahmen der vorliegenden
Tagesordnung im öffentlichen Teil beraten werde und sichert zu, seine Anregung
mit in die Beratung aufzunehmen.
c)
Frau W.unterstützt die Anregung von Herrn M.. Ergänzend
schlägt sie vor, in Höhe der Natorpstraße 6 eine Begrenzung durchzuführen.
Herr Glaeser
merkt an, dass den Bezirksvertretern die Stellungnahme von Herrn und Frau W.
vorläge.
