06.09.2005 - 3.3 der SPD-Fraktion: Einzelhandelsgeschäft in Emst...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3.3
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 06.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Im Rahmen der Diskussion, an der sich
die Herren Klessa, Hans-Heinz Weber, Wetzel, Löwenstein, Thormählen und für die
Verwaltung Herr Schädel beteiligen, sind die Diskussionsteilnehmer einer
Nutzung des von der SPD-Fraktion vorgestellten Grundstücks unterschiedlicher
Auffassung.
Die Vertreter der SPD-Fraktion
begründen ihren Vorschlag zur Tagesordnung damit, dass die Größe der
angedachten Fläche für einen Bolzplatz und einen Vollsortimenter ausreichend
groß sei. Darüber hinaus sei eine gute fußläufige Erreichbarkeit gegeben.
Die Vertreter der CDU-Fraktion sehen
zwar auch die Notwendigkeit eines Vollsortimenters für den Stadtteil Emst,
befürchten aber Lärmbelästigungen für die dort ansässigen Anwohner durch
Lieferfahrzeuge und der an- und abfahrenden Kundschaft. Zur Errichtung des
Vollsortimenters sei die Fläche zwischen der Bezirkssportanlage, der A 45 und
der Haßleyer Straße sinnvoller. Der Bolzplatz sowie das dort vorhandene Gelände
zur Freizeitgestaltung bliebe erhalten.
Herr Klessa teilt im Bezug auf das von
der CDU-Fraktion angedachte Grundstück mit, dass dieses von der SPD als
Standort für die Feuerwehren Eppenhausen/Eilpe/Emst favorisiert wird und auf
die Zustimmung des Amtes für Brand- und Katastrophenschutz trifft.
Herr Löwenstein erkennt in der
Stellungnahme der Feuerwehr nicht eindeutig den Bedarf hinsichtlich des von der
SPD-Fraktion vorgeschlagenen Standort zur Errichtung einer Feuerwache und
bittet die Feuerwehr und die Verwaltung dahingehend Gespräche aufzunehmen.
Herr Schädel informiert die
Bezirksvertreter, dass der Verwaltung zwei Anträge zum Bau eines
Vollsortimenters auf der von der SPD-Fraktion vorgestellten Fläche vorliegen.
Für diese im Flächennutzungsplan ausgewiesene Grünfläche müsste Planungsrecht geschaffen
werden. Der dort ansässige Bolzplatz müsste bei der Umsetzung des Vorschlages
der SPD versetzt werden.
Herr Stroschein und Herr Thormählen schlagen
vor, die von den beiden Fraktionen unterschiedlichen Vorstellungen zum Bau
eines Vollsortimenters durch die Verwaltung prüfen zu lassen und die
Öffentlichkeit mit einzubinden.
