06.09.2005 - 1 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 1
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 06.09.2005
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
a)
Frau T. fragt nach, ob die Hagener Bäder den Hagener
Bürgern oder der Hagenbad gehören.
Herr Dr.
Schmidt erklärt Frau T., dass aus juristischer Sicht die Hagener Bäder der
Stadt Hagen gehören, diese aber den Bürgern zur Verfügung stehen.
b)
Auf die ergänzende Frage von Frau T., ob die Erneuerung
des Bodelschwinghplatzes vor der Erstellung der Bahnhofshinterfahrung ernsthaft
verwirklicht werden soll, antwortet Herr Dr. Schmidt, dass die zur
Neugestaltung erforderlichen Unterlagen eingereicht wurden und Hagen sich in
dem dazu laufenden Wettbewerb der Landesförderung zunächst behaupten muss.
Herr Schädel
ergänzt die Antwort von Herrn Dr. Schmidt dahingehend, dass die Neugestaltung
des Bodelschwinghplatzes unabhängig von der Bahnhofshinterfahrung zu betrachten
sei. Der von Herrn Dr. Schmidt angesprochene Wettbewerb muss auf Landesebene
gewonnen werden, damit die Fördermittel fließen.
Mit Zuweisung
der Fördermittel kann die Maßnahme realisiert werden.
c)
Frau S. möchte wissen, ob die Beratung zum
Tagesordnungspunkt I.5.2 “Pflanzenbeete am Wilhelmsplatz” vertagt
werden kann, um ein Gesamtkonzept unter Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger
zu entwickeln.
Herr Dr.
Schmidt informiert darüber, dass der Wilhelmplatz in den letzen Jahren mehrfach
überplant wurde. Das Hauptproblem sei die verkehrliche Situation am Wilhelmsplatz.
Die Entfernung des Hochbeetes sowie die Einfassung von Straßenpoller sollte
nicht zu einer neuen langjährigen Überplanung führen.
d)
Auf die Frage von Frau S., in welcher Form die
Einbindung der Bürgerinnen
und Bürger im
EU-Projekt erfolge, berichtet Herr Dr. Schmidt, dass sich schon jetzt
Bürgerinnen und Bürger regelmäßig im Pelmkezentrum zu diesem Thema treffen.
Darüber hinaus gehen die an diesem Projekt beteiligten Personen auf die unterschiedlichsten
Interessensgruppen zu, um mit diesen in Kommunikation zu treten. Herr Dr.
Schmidt bietet erneut an, dass interessierte Bürgerinnen und Bürger an den
regelmäßig stattfindenden Treffen teilnehmen können.
e)
Zusätzlich möchte Frau S. wissen, ob es Vergabegrenzen
gibt und wann bestimmte Maßnahmen auszuschreiben sind.
Herr Dr.
Schmidt bestätigt, dass es Vergabegrenzen gibt und diese auch eingehalten werden. Darüber hinaus gibt es freihändig zu
vergebende Aufträge, zu denen zwei bis drei Angebote eingeholt werden.
Herr Homm
bittet die Verwaltung, die als Tischvorlage ausgelegten Ideen und Vorschläge
der Arbeitsgemeinschaft Verkehr des Stadtteilforums Wehringhausen, die der
Niederschrift als Anlage 1 beigefügt sind, zu prüfen und mit bei den
Planungen einfließen zu lassen.
Herr Dr.
Schmidt sichert zu, die Ideen und Vorschläge zu prüfen, weist aber ausdrücklich
darauf hin, dass bei einer Umgestaltung des Wilhelmsplatzes die Verkehrsfrage
zu lösen sei.
f) Frau H. rät dringend davon ab, die Parkplätze am Wilhelmsplatz zu reduzieren oder zu entfernen. In diesem Zusammenhang möchte Frau H. wissen, wie lange für den Wilhemlsplatz der Bestandsschutz vorliegt und ob noch finanzielle Mittel aus dem EU-Projekt zur Verfügung stehen, um bestimmte Aktivitäten durchzuführen.
Herr Dr.
Schmidt informiert darüber, dass sich Politik und Verwaltung über die Wichtigkeit
der Parkplätze am Wilhelmsplatz durchaus im Klaren sind. Finanzielle Mittel zur
Förderung und Umsetzung von Ideen liegen noch bis Mitte 2007 vor.
g)
Auf die Frage von Herrn L. hinsichtlich des Straßenausbaus
und des Baus eines Kinderspielplatzes am Kratzkopf, schlägt Herr Hegerding vor,
die Stellungnahme der Verwaltung gemeinsam mit dem Tagesordnungspunkt I.4.1
abzugeben.
Dagegen werden
keine Bedenken erhoben.
h)
Frau M. fragt nach dem Stand der aktuellen Planungen für
das ehemalige Asylantenheim und der angrenzenden Grünflächen an der
Feithstraße. Zusätzlich möchte Sie wissen, welche Möglichkeiten die Bürger
haben, sich gegen eventuelle Bebauungsvorhaben auszusprechen.
Herr Dr.
Schmidt teilt Frau M. mit, dass sich zwei Bewerber für die Grundstücke interessieren.
Das Deutsche Rote Kreuz möchte die Fläche für eigenen Zwecke nutzen und ein
Investor plant auf dem Grundstück ein Vollsortimenter aufzustellen.
Ein
Abbruchauftrag für das Asylbewerberheim ist erteilt worden. Genaue Angaben über
den Standort einer möglichen Bebauung können noch nicht gemacht werden. Für den
Wegfall des dort ansässigen Bolzplatzes, ist eine Ersatzfläche anzulegen.
Herr Homm
merkt an, dass diese Thematik erneut unter dem Tagesordnungspunkt I. 3.5
beraten wird.
