28.09.2017 - 4.2 Vorschlag der FDP-Fraktion hier: Bekämpfung der...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.2
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 28.09.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- FB69 - Umweltamt
- Bearbeitung:
- Silke Scheibe
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Panzer weist darauf hin, dass dieses Thema in der November-Sitzung aufgegriffen wird. Hierzu sei bereits Herr Dr. Geck, ein Fachmann für dieses Thema, eingeladen worden. Weiterhin verweist Herr Panzer auf den als Tischvorlage ausgelegten Bericht der Biologischen Station Hagen über bereits erfolgte Maßnahmen. Herr Vogeler macht deutlich, dass er gerne hierüber beschließen würde, er findet die Vorlage eindeutig.
Herr Dr. Braun macht auf den Widerspruch im Beschlussvorschlag aufmerksam. Der Vorschlag der FDP fordere auf der einen Seite, ein nachhaltiges Konzept aufzusetzen, dies aber auch in Verbindung mit Pestiziden zu sehen. Dies könne man nicht als nachhaltige Bekämpfungsmaßnahme betrachten. Wenn genau dieser Absatz aus dem Beschlussvorschlag herausgenommen werden würde, handele es sich genau um das, was die Verwaltung gerade durchführt. Man würde sich bereits damit beschäftigen, wie man mit der Bekämpfung der Herkulesstaude weiterkommen könnte. Herr Klepper ist der Meinung, dass mit „nachhaltig“ in diesem Falle gemeint sei, dass die Herkulesstaude endgültig weg ist. Deshalb solle das Wort „nachhaltig“ bestehen bleiben. Frau Buczek verweist auf den Beschluss der Bezirksvertretung Eilpe, den Einsatz von Pestiziden zu überprüfen. Aus diesem Grund plädiert auch sie dafür, den Absatz im Beschluss so zu belassen. Herrn Schmidt interessiert die Auffassung des Umweltamtes zum Thema Schafsbeweidung. Frau Kingreen ist der Meinung, dass eine Bekämpfung nur dort erfolgen soll, wo eine unmittelbare Gefahr besteht (Beispiel Spielplätze), da eine komplette Bekämpfung nicht möglich ist. Hier müsse eine von Ort-zu-Ort Entscheidung treffen. Herr König möchte die Vorlage der Verwaltung zunächst abwarten und erst danach eine Entscheidung treffen. Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.
Beschluss:
Die Verwaltung wird beauftragt, ein nachhaltiges Konzept zur Bekämpfung der Herkulesstauden im Hagener Stadtgebiet zu entwickeln. Bei der Erstellung des Konzeptes werden insbesondere folgende Aspekte berücksichtigt bzw. geprüft:
- Um eine erfolgreiche Bekämpfung in den Flusstälern zu ermöglichen, führt die Verwaltung Gespräche mit den betroffenen Nachbarkommunen mit dem Ziel der interkommunalen Zusammenarbeit und berücksichtigt die Ergebnisse bei der Erstellung des Konzepts.
- Die Verwaltung prüft Möglichkeiten, die Bürgerbeteiligung bei der Bekämpfung der Herkulesstauden zu intensivieren, bspw. durch Information und Sensibilisierung der Bevölkerung oder die Ermöglichung der kostenlosen Abgabe von Resten der Herkulesstaude in der Müllverbrennungsanlage.
- Die Verwaltung prüft die Ausweitung der relativ erfolgreichen Beweidung durch Schafe auf weitere Flächen.
- Die Verwaltung prüft wie, wo und in welchem Rahmen eine Bekämpfung der Pflanzen durch Pestizide möglich ist.
Die Verwaltung stellt dar, welche Kosten durch eine Umsetzung der jeweiligen Maßnahmen entstehen.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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öffentlich
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476 kB
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