28.09.2017 - 4.4 Vorschlag der FDP-Fraktion hier: Erprobung "Str...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Thielmann berichtet, die Streetscooter zwischenzeitlich getestet bzw. gefahren zu haben. Die Fahrzeuge seien seiner Meinung nach sehr wendig und ganz simpel zu fahren. Die Fahrzeuge seien unter Mitarbeit auch von Angestellten der Post getestet und bewertet worden, damit diese auch für den Fahrer ergonomisch sinnvoll zu fahren sind. Die Post habe bereits die ganze Produktion für dieses Jahr aufgekauft. Herr Thielmann würde sich freuen, wenn der WBH hier auch einsteigen würde. Herr Bihs stellt daraufhin ausführlich dar, was der WBH diesbezüglich bereits alles unternommen hat. Vor über 6 Jahren wurde mit der E-Mobilität bereits gestartet, 3 Fahrzeuge (Pkw) wurden durch E-Mobile bereits ersetzt. Herr Bihs berichtet weiter, dass der WBH aufgrund positiver Erfahrungen bereits im letzten Jahr mit einem größeren Paket an den Verwaltungsrat herangetreten sei und die Elektrifizierung der gesamten Fahrzeugflotte ins Auge gefasst habe. Er berichtet auch über die Bemühungen, einen Termin bei der genannten Firma zu bekommen, dies sei jedoch erfolglos verlaufen. Jedoch habe man sich daraufhin bei Nissan einen mittelgroßen Transportwagen angesehen, dieser sei bereits in der Bestellung, ein kleiner Lkw sei ebenfalls in Bestellung. In anderen Fällen gebe es aber auch Produktionsprobleme, so dass erst in 2018 mit einem anderen geeigneten Fahrzeug gerechnet werden kann. Herr Bihs geht davon aus, dass auch kleinere Lkw in 2018 umgerüstet werden können. Im Bereich der 3,5 – 5,5 t Lkw könnten ab 2018 Ersatzbeschaffungen auf breiterer Basis angegangen werden. Herr Bihs betont nochmals ausdrücklich, dass der WBH großes Interesse an einer Umrüstung der Fahrzeuge hat, zumal es sich bei den Strecken um Kurzstrecken handelt.

Frau Kingreen führt an, dass sie den WBH als Vorreiter in dieser Angelegenheit sieht. Das Argument der Verwaltung, die Umrüstung sei zu teuer, sei nicht richtig. Ein bekannter Unternehmer in Hagen, der seine Fahrzeuge bereits auf E-Mobilität umgestellt habe, habe gesagt, dass er hierdurch Geld eingespart hätte. Der Oberbürgermeister, der auch keine Langstrecken zurücklegen würde, solle ebenfalls über ein E-Auto nachdenken. 

Herr Thielmann macht darauf aufmerksam, dass die Firma Streetscooter sehr wohl am WBH interessiert sei, hier solle ein Versuch mit kleineren Fahrzeugen gestartet werden. Streetscooter hätte marktgängige Modelle auf dem Markt anzubieten, die auch in größeren Stückzahlen produziert würden. Herr Panzer schlägt Herrn Thielmann vor, den Kontakt zwischen der Fa. Streetscooter und dem WBH herzustellen, um dieses Thema bilateral zu klären. Weitere Wortmeldungen liegen nicht vor.

 

 

 

 

 

 

 

 

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Beschluss:

Der Umweltausschuss beauftragt die Verwaltung, die Einführung von Elektrofahrzeugen des Typs „Streetscooter Work“ in den städtischen Betrieben und Beteiligungsgesellschaften, insbesondere beim Wirtschaftsbetrieb Hagen (WBH) zu prüfen.

 

Diesbezüglich nimmt der WBH Kontakt zur Streetscooter GmbH in Aachen auf mit dem Ziel, ein solches Fahrzeug in Hagen zu testen.

 

Die Erprobung ist insbesondere darauf zu richten, in welchem Umfang und zu welchen Kosten im Alltagsbetrieb auf das Elektro-Transportfahrzeug umgestiegen werden kann. Ebenfalls zu evaluieren ist, ob und in welchem Umfang Einsparungen bzgl. der Wartung, Reparaturen und Brennstoff-/Energieverbrauch erzielt werden können.

 

 

Der Bericht des WBH wird zur Kenntnis genommen.

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Ohne Beschlussfassung

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=2938&TOLFDNR=251322&selfaction=print