29.06.2017 - 6.2 Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastrukt...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6.2
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Do., 29.06.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Stephanie Roth
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Beschluss:
Der Rat der Stadt Hagen beschließt das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur Harkort-/Hengsteysee als mehrjähriges Handlungs- und Maßnahmenprogramm für die Jahre 2017 bis 2027.
Das Integrierte Handlungskonzept wird in regelmäßigen Abständen evaluiert und fortgeschrieben und die darin beschriebenen zwanzig Projekte und Maßnahmen entsprechend der dann aktuellen Rahmenbedingungen überarbeitet und angepasst, ggf. herausgenommen und/oder durch weitere Projekte und Maßnahmen ergänzt.
Ergänzungsbeschluss:
- Das vorgelegte Konzept zur Entwicklung der Harkort-/Hengsteyseeflächen wird ausdrücklich unterstützt. Es wird den bisherigen Charakter des Freizeitgebietes erhalten bzw. stärken.
- Dem Rat wird empfohlen, Konkretisierungen und Ergänzungen seitens der Verwaltung einzufordern. Dabei sollen die in der Sitzung des Ausschusses für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität von den Fraktionen eingebrachten Vorschläge (zuletzt die Vorlagen: 0249/2017, 0365/2017, Sachanträge zur Vorlage 0284/2017 vom 27.06.2017 von a) der Fraktion der SPD sowie b) den Fraktionen von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Hagen Aktiv & FDP) auf Machbarkeit überprüft werden.
- Dem Rat wird empfohlen, zur Entwicklung des Gesamtprojekts entsprechende organisatorische Projektstrukturen unter Einbeziehung der Politik zu entwickeln.
- Das Ergebnis dieser Prüfung ist dem Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität in seiner Sitzung am 28.09.2017 vorzulegen.
Sachantrag der SPD-Fraktion:
Der Umweltausschuss empfiehlt dem Rat die folgenden Ergänzungen bzw. Konkretisierungen der vorgesehenen Maßnahmen zu beschließen,
- Ausbaggern der Seen
- Nutzung der vorhandenen „Schleuse“ zur Attraktivitätssteigerung des Angebots der Personenschifffahrt am Ablauf des Hengsteysees
- Freibad Hengstey
Schaffen von Übernachtungsmöglichkeiten für Nutzer des Ruhrtalradweges, Ladestationen für E-Bikes u. ä.
- Brücke zwischen der Seestraße auf Hagener Seite und der Straße Im Schiffswinkel auf Herdecker Seite so gestalten, dass ein gefahrloses Nutzen durch Radfahrer möglich wird (Schienenproblematik)
Harkortsee
- Erschließen des Seeufers für Fußgänger und Radfahrer, vorhandene Campingeinrichtungen sind entsprechend zu verlegen
- Einbeziehen des Wasserschloss Werdringen und des „Freiherrn vom Stein Turms“ in den Freizeitbereich durch entsprechende Maßnahmen (Renovierung, Restauration und Beschilderung)
- S-Bahnhof Vorhalle erneuern und als Anfahrtspunkt für den Freizeitbereich Hengstey-/Harkortsee nutzen und bewerben
Volme-/Enneperadweg
- Der vorgesehene Radweg ab Volmemündung ist mit einem neuen Radweg entlang der Ennepe in das Integrierte Handlungskonzept einzubeziehen
- Eine Fortführung ist über die ehemalige Eisenbahntrasse der Nordbahn über Wuppertal bis nach Düsseldorf perspektivisch denkbar
Antrag der CDU-Fraktion:
- Die Verwaltung nimmt die Anträge und Ideensammlungen der Fraktionen mit Bezug zur Natur- und Freizeitnutzung an Hengstey- und Harkortsee zur Kenntnis.
Dies sind im Folgenden die Drucksachen
0188/2017 | CDU-Antrag: Lückenschluss nach Letmathe auf Stelzen - Ein Radweg durchs Lennebett |
0249/2017 | CDU-Antrag: „Sichtschneisen am Südufer des Hengsteysees im Jahre 2018 |
0365/2017 | SPD-Antrag: Erhaltung und Aufwertung von Hengstey- und Harkortsee |
0365/2017 | CDU-Antrag: Prüfung des Vorhabens „Café Koepchen“ |
02.04.2016 | Ideensammlung des Arbeitskreises „Freizeitung an Harkort- & Hengsteysee der Fraktionen von CDU, Bündnis 90/Die Grünen, Hagen Aktiv und FDP – übergeben in UWA am 04.04.2016 (siehe Anlage) |
- Die Verwaltung wird beauftragt, alle darin enthaltenen Maßnahmenvorschläge und Ideen auf deren Machbarkeit hin zu überprüfen. Das Ergebnis dieser Prüfung ist dem Umweltausschuss in seiner Sitzung am 28. September 2017 vorzulegen.
Die Verwaltung wird beauftragt, soweit möglich, eine organisatorische Klammer um die verschiedenen Bemühungen des Ausschusses sowie der Zukunftsschmiede zu entwickeln, um widerstrebende Interessenlagen möglichst frühzeitig zu erkennen und auszuräumen.
Anlagen zur Vorlage
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(wie Dokument)
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6,2 MB
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27,3 kB
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(wie Dokument)
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230,7 kB
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