11.05.2017 - 5.1 Stadtsauberkeit

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Frau Kramer berichtet über die Nachhaltigkeit der  Aktionen zur Stadtsauberkeit in den Stadtteilen Altenhagen und Wehringhausen sowie über die teilweise negativen Presseberichte.  Sie berichtet weiterhin über die Einrichtung des Runden Tisches, der dazu dient, eine enge Zusammenarbeit zwischen Quartiersmanagement Wehringhausen, dem WBH und dem HEB aufzubauen bzw. zu gewährleisten. Als die Aktion in Wehringhausen stattgefunden hat, wurden sowohl die Fahrzeuge des WBH als auch die des HEB konzentriert in Wehringhausen eingesetzt, so dass zu dem Zeitpunkt die Reinigung in Altenhagen weniger intensiv stattgefunden habe. Dies wurde später jedoch nachgeholt. Frau Kramer berichtet weiterhin über  die verschiedenen eigens eingerichteten Arbeitskreise. Hier wurden nicht nur Konzepte entwickelt, sondern es wurde auch ausgearbeitet, welche Maßnahmen als ungeeignet eingestuft werden können und verweist in diesem Zusammenhang  auf das besondere Klientel der EU-Zuwanderer. Die Straßen im Stadtteil Wehringhausen seien z. Z. sauber, kleinere Problemzonen werde es aber immer geben. Frau Kramer betont, dass die beiden Stadtteile Altenhagen und Wehringhausen jedoch weiterhin besonders kontrolliert werden würden. Der seinerzeit eingerichtete Fußtrupp, bestehend aus 10 Langzeitarbeitslosen und 10 Flüchtlingen, sei zusammengeblieben. Es hätte sich herausgestellt, dass die Langzeitarbeitslosen die Flüchtlinge auch sprachlich anlernen würden. Der Fußtrupp sei weiterhin im Einsatz und gebe direkt Meldungen weiter, wenn wieder Müll aufgefunden werden sollte, der nicht von ihnen selber beseitigt werden könne. Frau Kramer berichtet weiter, dass die Aktion noch bis zum 30. September 2017 laufen würde. Eine Sauberkeit für immer sei jedoch utopisch.

Herr Panzer hat im Bericht des HEB gelesen, dass in 2016 viel mehr Müll illegal entsorgt wurde als in 2015, fragt nach der Richtigkeit dieser Aussage und möchte wissen, worauf dies zurückzuführen ist. Frau Kramer bestätigt die Aussage. Es sei viel Sperrmüll im Umlauf, jedoch würde dieser Sperrmüll auch sehr oft von Fahrzeug außerhalb Hagens abgelegt werden. Herr König möchte wissen, ob man hiergegen nicht ordnungsbehördlich vorgehen kann. Herr Lichtenberg betont, dass man durchaus dagegen vorgehen würde, jedoch könne man nicht Tag und Nacht vor Ort sein. Die Leute würden immer schlauer und die Nachweise immer schwieriger. Es sei nicht möglich, alle Müllsünder zu überführen. Herr Wisotzki möchte wissen, wie man ordnungsbehördlich dagegen vorgehen kann. Herr Lichtenberg erklärt, dass es in Hagen keine Leitstelle gebe. 4 bis 5 Leute, die ständig erreichbar sind, müssten hierfür gebündelt werden. Der Ansatz sei jedoch, dass die Kollegen selbständig arbeiten und eigene Schwerpunkte setzen. Z. Z. findet keine Prävention, sondern Ahndung statt.

Herr Huyeng findet die Einrichtung einer Leitstelle grundsätzlich gut, jedoch sei dies eine große Investition. An die Verursacher käme man nicht ran, aber an die entsprechenden Hauseigentümer. Im Zweifelsfalle hätten sie den Müll selber wegzuräumen, denn schließlich seien es die Bürger und Bürgerinnen, die den Dreck verursachen. Letztendlich handele es sich um die Verrohung der Gesellschaft. Herr Panzer bedankt sich bei Frau Kramer abschließend herzlich für den ausführlichen Bericht.

 

 

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