23.03.2017 - 4.3 Sichtschneisen am Südufer des Hengsteysees im J...

Beschluss:
vertagt
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Klepper findet, dass die Schnittmaßnahmen nicht ausreichend sind.  Er schlägt vor, im Spätsommer einen gemeinsamen Termin zwischen Umweltausschuss und der Bezirksvertretung Nord zu vereinbaren, um die Problematik genauer in Augenschein zu nehmen.  Außerdem solle nicht von einer Ornithologin/einem Ornithologen, sondern von einer anderen Seite beurteilt werden, welche Möglichkeiten es gibt. Im Spätsommer könne außerdem ein gemeinsamer Termin zwischen Umweltausschuss und der Bezirksvertretung Nord vereinbart werden, um diese Angelegenheit gemeinsam in Augenschein zu nehmen. Frau Kingreen versteht dies nicht, denn die Fachverwaltung weiß, was geht und was nicht geht. Sie ist der Meinung, dass auch der Naturschutzbeirat hierzu etwas sagen könne. Aus ihrer Sicht gebe genügend Möglichkeiten, den Ausblick auf den See zu nutzen, es müsse auch nicht alles freigeschnitten werden. Frau Kingreen hält die Zusatzkosten für eine Beurteilung von außen nicht für sinnvoll. Herr König findet, dass Lösungen als Gesamtpaket gefunden werden müssen, dies könne auch mit Hilfe einer Ortsbesichtigung geschehen. Auch müssen Lösungen für die Mähung gefunden werden, denn nur die Sicht zu verbessern sei keine Lösung.

 

Herr Dr. Braun weist darauf hin, dass die bisherigen Maßnahmen in der Tischvorlage zu finden sind; Bänke seien bereits versetzt worden, Beischneidungen haben stattgefunden. Er macht weiterhin darauf aufmerksam, dass sich die Neophyten bei weiteren Beischneidungen auch weiter verbreiten. Es müsse deshalb ein Gesamtkonzept „Uferbeich mit Erholung“ unter Berücksichtigung des Naturschutzes erstellt werden. Denkbar hier seien beispielsweise Hochstämme. Dies sei mit der Bezirksvertretung Nord bereits im Wesentlichen abgestimmt. Dies könne man bei einem gemeinsamen Termin, auch mit dem Ruhrverband,  nochmals verifizieren.

 

Herr Klepper hält dies für einen ersten Aufschlag, es würde jedoch eine lange Zeit dauern, bis die Umsetzung eines Gesamtkonzepts möglich wird, da kurzfristig keine Fördergelder eingeholt werden können. Herr Plahr betont, dass die Politik hierbei entscheidet, denn dies sei der Ausgangspunkt gewesen. Die Verwaltung sollte hier zwar tätig werden und sich um die Sichtschneisen kümmern, der Bürger sei aber nicht zufrieden. Hier müsse eine Attraktivitätssteigerung erzielt werden. Auch Herr Plahr hält eine gemeinsame Ortsbesichtigung für sinnvoll. Dann könne man politisch abwägen und entscheiden. Aufgrund der Kostenfrage hält er eine externe Bewertung für nicht sinnvoll.

Herr Meier erinnert an die noch nicht abgeschlossene Bewerbung  der Stadt Hagen für Fördermittel aus dem Programm „Grüne Infrastruktur“. Diese Bewerbung laufe z. Z. und solle zunächst abgewartet werden, um dann ein Gesamtkonzept zu entwickeln. Er weist darauf hin, dass das Umweltamt hierbei involviert ist. Herr Dr. Braun bestätigt die Begleitung des Umweltamtes hierbei und gibt an, dass Frau Roth vom Planungsamt federführend ist. Diese hole sich die verschiedensten Anregungen sowohl von den Bürgern als auch von der Verwaltung. Der Landschaftsschutz müsse aber in die Planungen mit einbezogen werden. Der Förderantrag selber stehe kurz vor der Abgabe. Eine entsprechende Vorlage wird für die nächste Sitzung vorbereitet.

 

Herr Panzer schlägt vor, dass sowohl Frau Roth als auch der Naturschutzbeirat mit einbezogen werden. Dies wird begrüßt. Die 2. Lesung, die in Form einer Begehung des Hengsteysees noch vor der Sommerpause erfolgen soll, sollen sowohl durch die Bezirksvertretung Nord als auch durch den Naturschutzbeirat begleitet werden.

 

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Anlagen zur Vorlage

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