15.11.2017 - 4.1.1 Antrag des VfL Eintracht Hagen auf Bezuschussun...

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Wortprotokoll

Herr Kriegel erläutert die Vorlage. Es sollte ein geeigneter Standort gewählt werden, von dem sämtliche Vereine profitieren werden. Eine Ist-Erhebung wurde durchgeführt und ein Standort gefunden. Der Kraftraum sei so zu optimieren, dass er für den Breiten- und Leistungssport genutzt werden könne und dem heutigen Stand der Technik entspreche. Man habe derzeit nur noch eruiert, wie hoch die Kosten seien. Es käme für eine entsprechende Ausstattung eine nicht unerhebliche Summe zusammen. Die Finanzierung sei noch nicht geklärt.

 

Herr Stricker stimmt dem zu, nur die Wahl des Ortes gefalle ihm nicht. Man solle die Innenstadt mehr im Blick haben. Das Gespräch mit VfL Eintracht zur Nutzung des Raumes sollte in Erwägung gezogen werden.

 

Herr Klepper bedankt sich für die Aufstellung bei Herrn Kriegel. Er sehe es allerdings entsprechend der Ausführung des Herrn Stricker. Man präferiere die Halle Mittelstadt, der Antrag sei ja von VfL Eintracht gekommen, die die Hauptnutzer seien. Da mache es Sinn, es bei ihnen einzurichten. Außerdem spricht auch die zentrale Lage dafür, den Raum für weitere Nutzergruppen zu öffnen.

 

Herr Rarbach kann sich vorstellen, dass man Hohenlimburg gewählt habe, weil dort der Zustand der Geräte am schlechtesten sei. Er fragt an, ob es eine Auflistung gebe, wo die Geräte am schlechtesten seien und stehe eine Umverteilung der besten Geräte auf andere Räumlichkeiten an?

 

Herr Kriegel bestätigt, dass es eine Bestandserhebung gegeben habe und dass werden noch gute Geräte auf andere Standorte verteilt werden. Man habe sich für Hohenlimburg entschieden, weil in der Halle Mittelstadt 23 Spinning Räder von VfL Eintracht stünden, die auch täglich genutzt werden. Diese nehmen ¾ des Raumes ein. Richteten wir dort einen Raum auch für die Öffentlichkeit ein, würden wir ihnen diese Möglichkeit nehmen.

 

Herr Klepper kann das nachvollziehen. Aber es gebe doch für VfL Eintracht sicherlich eine Möglichkeit, die Spinning Räder woanders aufzustellen. Es sei im Vorfeld mit Eintracht Hagen zu klären, ob sie für ihre Trainingseinheiten lieber nach Hohenlimburg fahren oder sich einen anderen Platz für ihre Spinning Räder suchen wollen.

 

Frau Neuhaus merkt an, dass es doch eine gute Idee sei, alle vorhandenen Kraftsporträume nach und nach nachrüsten zu lassen. In Dahl werde auch die ganze Woche trainiert, dort mache es auch Sinn.

Herr Thieser erklärt, dass es einen Beschluss des Sport- und Freizeitausschusses gebe hinsichtlich der Bewertung der städtischen Sportanlagen und geräte. Die GWH sei dazu bisher aber zeitlich und personell noch nicht in der Lage, diese Bewertungen vorzunehmen. Über den Zustand der Geräte müsse man sich in Zukunft eh Gedanken machen und eine Prioritätenliste erstellen, dass man nächstes Jahr Erneuerungen vornimmt.

 

Herr Hoffmannchte wissen, ob die Spinning Räder nicht auch in die Ischelandhalle deponiert werden können, dort fänden ja auch Spiele von VfL Eintracht statt.

 

Diesen Sachverhalt könne man in einem Gespräch mit VfL Eintracht erörtern, so Herr Thieser.

 

Herr Kriegel gibt im Nachgang zur Standortwahl Hohenlimburg noch an, dass die Parkplatzmöglichkeiten in der Mittelstadt nicht so günstig seien wie in Hohenlimburg.

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1) Der Sport- und Freizeitausschuss beschließt, den Antrag des VfL Eintracht Hagen auf Bezuschussung der Kraft- und Athletiksportgeräte abzulehnen.

 

2) Die Verwaltung wird beauftragt, einen Kraftraum zu planen, der so ausgestattet ist, dass dort leistungsorientiert trainiert werden kann.

 

Der Sport- und Freizeitausschuss favorisiert eine Halle im Innenstadtbereich und bittet die Verwaltung, mit dem VfL Eintracht eine Lösung zu besprechen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

5

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

2

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

1

 

 

AfD

1

 

 

FDP

1

 

 

BfHo/Piraten Hagen

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

17

Dagegen:

-

Enthaltungen:

-

 

 

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