05.07.2017 - 4.1 Integriertes Handlungskonzept Grüne Infrastrukt...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4.1
- Gremium:
- Sport- und Freizeitausschuss
- Datum:
- Mi., 05.07.2017
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:01
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Stephanie Roth
Wortprotokoll
Herr Thieser erklärt, dass der Sport- und Freizeitausschuss abschließend über diese Sache beraten solle, nachdem der Haupt- und Finanzausschuss, die Bezirksvertretung Nord, der Naturschutzbeirat, der Ausschuss für Umwelt, Stadtsauberkeit, Sicherheit und Mobilität sowie der Stadtentwicklungsausschuss sich schon damit beschäftigt hätten und Empfehlungen gegeben hätten. Herr Thieser verweist auf den Stadtbaurat Herrn Grothe, der nun das Konzept vortragen solle.
Dieser erläutert die ausgehängten Pläne und erklärt, dass unter Bürgerbeteiligung, Beteiligung von Sportvereinen und anderen Vereinen sowie der Politik ein Konzept zur Weiterentwicklung der beiden Seen erarbeitet wurde. Der Harkortsee sei eher ein ruhiger See, an dem u. a. Camping stattfinde, während am Hengsteysee die sportlichen Aktivitäten dominierten. Dort stehe auch die 20 Hektar große Fläche der ehemaligen Güterbahnhofstrasse, bekannt unter dem Namen „Cargo Beamer“ zur Umgestaltung zur Verfügung. Das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur Harkort-/Hengsteysee sei erarbeitet worden, um gegenüber dem Land darzustellen, was die Verwaltung an den Seen machen wolle.
Es gebe einen 20-Punkte-Plan, der Freizeitaktivitäten, sportliche Aktivitäten, Gastronomie, bis hin zu Hundeauslaufflächen beinhalte und auch den Großraum Boele/Vorhalle miteinbeziehe.
Die Vorberatung in den Ausschüssen sei mit Anregung durch den Umweltausschuss gestern im Stadtentwicklungsausschuss bestätigt und beschlossen worden und gehe dann Donnerstag in den Rat. Die Verwaltung nehme die Anregungen durch den Umweltausschuss mit und prüfe diese. Herr Grothe empfiehlt den Anwesenden, den Beschluss des Umweltausschusses zu übernehmen und mit seinen Ergänzungen zuzustimmen.
Da der Beschluss des Umweltausschusses nicht bekannt sei, so Herr Thieser, bemerkt Herr Dr. Fischer, dass die Beschlüsse des Umweltausschusses umfangreich und gut seien, regt aber noch an, dass neben den 20 Projekten im Integrierten Handlungskonzept nur eines dem Sport gewidmet sei. Ihm sei das zu wenig und er wünsche sich, dass die Verwaltung bei der weiteren Planung den Wassersport mehr berücksichtige.
Herr Grothe geht noch einmal im Detail auf die einzelnen Projekte und Planungsvorhaben ein. Er nehme gerne die Anregung „Wassersport“ gerne mit.
Herr Stricker merkt an, dass man dem grundsätzlichen Förderprogramm zustimmen solle, weitere Anregungen könne man bei der weiteren Planung berücksichtigen.
Herr Thieser merkt an, dass es sich hier um ein Handlungskonzept handele und nicht um die Realisierung eines der 20 Projekte. Man solle diesem zustimmen und gleichzeitig die Verwaltung bitten, in der weiteren Evaluierung und der weiteren Fortschreibung sportliche Aktivitäten im Rahmen des Konzeptes, insbesondere wassersportliche Aktivitäten zu berücksichtigen.
Herr Hoffmann bemängelt die späte Beteiligung des Sport- und Freizeitausschusses bei einer so umfangreichen Planung. Eine Miteinbeziehung in einem früheren Stadium sei zielführender.
Herr Thieser erläutert die einzuhaltende Vorgehensweise der Verwaltung in Bezug auf die Vorschriften der Gemeindeordnung.
Beschluss:
Der Rat der Stadt Hagen beschließt das Integrierte Handlungskonzept Grüne Infrastruktur Harkort-/Hengsteysee als mehrjähriges Handlungs- und Maßnahmenprogramm für die Jahre 2017 bis 2027.
Das Integrierte Handlungskonzept wird in regelmäßigen Abständen evaluiert und
fortgeschrieben und die darin beschriebenen zwanzig Projekte und Maßnahmen
entsprechend der dann aktuellen Rahmenbedingungen überarbeitet und angepasst,
ggf. herausgenommen und/oder durch weitere Projekte und Maßnahmen ergänzt.
Die Verwaltung wird aufgefordert, in der weiteren Evaluierung und weiteren Fortschreibung sportliche Aktivitäten im Rahmen des Konzeptes, insbesondere wassersportliche Aktivitäten zu berücksichtigen.
Anlagen zur Vorlage
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