15.11.2017 - 5 Übersicht über die Vernetzung der städtischen D...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5
- Datum:
- Mi., 15.11.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:05
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- HABIT Hagener Betrieb für Informationstechnologie
- Bearbeitung:
- Ralf Steffens
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Thurau führt die Vorlage kurz aus und informiert darüber, dass die zweite Anlage eine Übersicht über die Vernetzung der Hagener Schulen gibt.
Herr Böhm merkt an, dass es bei den Schulen nur eine technische Übersicht gibt und bittet deshalb für die nächste Sitzung auch um eine standortbezogene Darstellung über mögliche Fördermaßnahmen, Bedarfsprüfungen und eventuelle Konzepte. Ergänzend bittet Herr Böhm auch über eventuelle Betriebs- bzw. Folgekosten von geförderten Investitionen.
Herr Thurau informiert darüber, dass durch Anforderungen aus dem Schulausschuss ein Teil dieser Informationen bereits vorhanden sind. Es besteht bereits eine Matrix über alle Schulen, Schultypen und einer Klassifizierung (auf Basis von zwei Referenzschulen) über notwendige Anschlüsse. Für die Anschlussermittlung wurden auch die Empfehlungen des Landes zur Sicherstellung von WLAN in jedem Klassenraum berücksichtigt, die nach Schüler- oder Klassenanzahl variieren. Ergänzend merkt Herr Thurau an, dass neben der Fördermaßnahme Gute Schule 2020, auch die Konjunkturpakete 3 und 4 berücksichtigt wurden, welche auch Breitbandkomponenten vorsehen. Durch den Breitbandkoordinator der Stadt Hagen wurde für 36 Hagener Schulen ein entsprechender Antrag gestellt. Für die Darstellung der weiteren Vorgehensweise, sowie der Finanzierung von Folgekosten und der pädagogischen Konzepte verweist Herr Thurau zuständigkeitshalber auf den Fachbereich 48 und würde Herrn Becker um entsprechende Darstellung in der nächsten Sitzung bitten.
Herr Böhm bittet zudem um Auskunft, ob der HABIT bereits in beratender Funktion im Vorfeld von Entscheidungen eingebunden wird.
Herr Thurau sagt zu, dass in der nächsten Sitzung ausführlich über diese Punkte berichtet wird.
Herr Gerbersmann merkt an, dass im Bereich Breitband die Anforderungen in den Förderprogrammen so hoch sind, dass man teilweise mit den normalen Anschlüssen nicht ansatzweise auskommt und hohe Leitungskapazitäten angemietet werden müssen. Die jährlichen Mieten bzw. Folgenkosten wären bei entsprechender Anbindung aller Schulen im 7stelligen Bereich.
Herr Thurau verdeutlicht dies anhand eines Beispiels mit einem Berufskolleg bzw. einer großen Gesamtschule.
Herr Ciupka gibt zu bedenken, dass aufgrund der Folgekosten die Botschaft sein kann, auf Fördermittel zu verzichten und andere Alternativen zur Sicherstellung von Breitband geprüft werden müssen.
Herr Thurau weist darauf hin, dass als Alternative die strategische Überlegung sein könnte, ein eigenes LWL-Netz zu bauen. Es wäre zwar eine mittelfristige Lösung, die ca. 5 Jahre dauern würde, jedoch könnten auch andere städtische Standorte entsprechend versorgt werden. Dies würde eine Investition für die nächsten 20 Jahre darstellen, da nach Einschätzung von Herrn Thurau die Leitungsanforderungen immer weiter steigen und nicht bei 50 Mbit (auch z.B. in privaten Haushalten) aufhören werden. Herr Thurau bittet dies als Perspektive für die Zukunft zu bedenken.
Herr Ciupka bittet Herrn Thurau, diese Perspektive in der nächsten Sitzung ebenfalls detaillierter darzustellen.
Herr Grzeschista fragt, wie die Ausfallsicherheit der Stichleitungen gewährleistet wird. Zudem merkt Herr Grzeschista an, dass bei Ausfällen die Funkstrecke der Feuerwehr Hagen mit 100 Mbit/s nicht für die Zukunft ausreichend sein wird und bittet um Darstellung möglicher Alternativen.
Herr Thurau sagt zu, dass die Beantwortung der Fragen über die Niederschrift erfolgt.
Beantwortung der Fragen von Herrn Grzeschista:
Zur Frage „Wie ist bei den Stichleitungen die Ausfallsicherheit gewährleistet?“:
Da es aus Kostengründen keine redundante zweite Leitung gibt, wären diese kleineren Standorte bei einem Leitungsausfall zunächst ohne Anbindung an das städtische Netz.
Rein lokale Anwendungen können dann in der Regel weiter genutzt werden.
Bei einem längeren Ausfall würde eine Notversorgung der Arbeitsplätze über PC/Notebooks mit Einwahlmöglichkeit in das städtische Netz (Terminalserver) über DSL oder UMTS (je nach Verfügbarkeit) erfolgen.
Zur Frage „Welche Alternativen sind bei der Feuerwehr-Funkstrecke geplant, um die derzeitige Kapazität bei Störungen von 100Mbit/s zu erhöhen?“:
Alternativen sind aus Wirtschaftlichkeitsgründen derzeit nicht geplant, da nach dem geplanten Umzug des Hauptrechenzentrums im Jahr 2018 das Rathaus Hohenlimburg bei einem Ausfall mit 100 Mbit/s ausreichend angebunden ist.
Herr Voigt bittet darum, dass in der Übersicht zu den Fördermaßnahmen in den Schulen auch eine Kostenaufstellung zum Thema Breitband zur Verfügung gestellt wird.
Herr Thurau bestätigt, dass die Übersicht auch eine Kostenaufstellung enthalten wird.
Herr Gerbersmann bittet die Ausschussmitglieder nach der nächsten Sitzung, die Erkenntnisse aus der Diskussion zum Thema „Fördermaßnahmen in den Schulen bzw. Breitbandanbindung der Schulen“ innerhalb der Fraktionen weiterzugeben.
Hierzu schlägt Herr Böhm vor, die Mitglieder des Schulausschusses über die Thematisierung in der nächsten Ausschusssitzung zu informieren oder als Gäste einzuladen.
Herr Ciupka stimmt dem Vorschlag von Herrn Böhm zu und wird die Mitglieder des Schulausschusses als Gäste in die nächste Sitzung einladen.
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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511 kB
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(wie Dokument)
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1.020,4 kB
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