28.06.2017 - 6 Wohnungsmarktstudie der Uni WuppertalBericht d...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Cramer teilt mit, dass angeregt worden sei, die Tagesordnungspunkte 6 und 11 zusammen zu beraten.

 

Sie stellt fest, dass die Ausschussmitglieder damit einverstanden sind.

 

Frau Korn und Frau Dellmann-Amstütz stellen die Wohnungsmarktstudie vor, die als Tischvorlage ausgelegt  (siehe Anlage zu TOP 6).

 

Frau Kingreen fragt, in welchen Gremien der Bericht vorgestellt werde. Sie sei der Meinung, dass er auch im Umweltausschuss und in den Bezirksvertretungen vorgestellt werden müsste. Es müsse erarbeitet werden, welche Handlungsempfehlungen sich aus dem Bericht ergäben.  

 

Herr Quadt gibt zu bedenken, dass die im Bericht vorgenommene Zuordnung der Bevölkerung Vorurteile schüre. Er stelle diese  Einteilung  in Frage.

 

Herr Beuth  stellt fest, dass soziale Aspekte in dem Bericht  nicht ausreichend gewürdigt würden. Für ihn stelle sich die Frage, wie man gebundenen  Wohnraum schaffen und den Übergang bei einem Anstieg der Mieten gestalten wolle. Wie wolle man die Projekte umsetzen?

 

Frau Buchholz bestätigt, dass die Bezeichnungen auf den ersten Blick plakativ seien.

Ihr stelle sich die Frage, wie man Hausbesitzer dazu bringen könne, bestimmte Maßnahmen zu ergreifen und an welcher Stelle man Einfluss habe.

 

Frau Engelhardt merkt an, dass sie die Studie dahingehend verstehe, dass es sich um einen Blick auf die derzeitige Situation handele, die Politik aufgreifen und darauf reagieren solle.    

 

Herr Beuth verdeutlicht, dass die Gefahr bestünde, dass Ballungsräume entstünden, wenn der Mietspiegel nicht  entsprechend mitsteige. Für Menschen, die auf  Transferleistungen angewiesen seien, blieben nur bestimmte Gegenden übrig, wo sie wohnen könnten. Man müsse gegensteuern, um zu  verhindern, dass eine solche Verdrängung produziert werde. 

 

Herr Hentschel erklärt, dass der größte Teil der Wohnungen in Hagen in privatem Besitz  seien. In diesen Fällen habe man gar keine Handhabe, auf die Besitzer einzuwirken. Er sei froh, dass die Zusammenarbeit der Genossenschaften in Hagen gut funktioniere. Er befürchte, dass es im Stadtteil Wehringhausen zukünftig  zu großen Problemen kommen werde. Wehringhausen  werde mit Fördergeldern massiv aufgewertet. Dort seien in den letzten Monaten viele Häuser verkauft worden. Diese Entwicklung müsse man sorgfältig beobachten.

 

Herr Vesper hat den Eindruck, dass in dem Bericht die laufenden Kosten gar nicht berücksichtigt worden seien. Diese seien aber auch ausschlagend dafür, ob man als junge Familie in Hagen bauen wolle oder in einer anderen Kommune. Das sei ein wichtiger Aspekt für die demographische Entwicklung  in Hagen. 

 

Frau Kaufmann stellt die Frage, wie man weiter verfahren wolle. Sei der Bericht ein Auftakt zu einem zukünftigen Handlungsprogramm? In diesem Fall sei der Sozialausschuss davon betroffen.

 

Frau Korn betont, dass sie es wichtig fände, dass  jetzt zu ein „Handlungskonzept Wohnen“  folge. Dann käme man auf eine praktischere Ebene und das sei ein sinnvoller erster Schritt.

 

Herr Hentschel empfiehlt, dass man diese Studie mit der Studie der HWG  zusammenführe.

 

Herr Goldbach erklärt, dass die HWG an dieser Studie beteiligt gewesen sei.

Bezogen auf den Wortbeitrag von Herrn Beuth macht er deutlich, dass man die Mietobergrenzen aufgrund des steigenden Mietspiegels anpasse. Das werde sich auf das Mietpreisniveau in Hagen und den städtischen Anteil für die Kosten der Unterkunft auswirken. Um wirksam handeln zu können, brauche man ein abgestimmtes Konzept,  Bündnispartner und  Investoren, die wirksame Modelle unterstützten. 

 

Herr Beuth bittet, den Sozialausschuss regelmäßig zu beteiligen, wenn es zu solch einem Handlungskonzept komme.    

 

Frau Buchholz ergänzt, dass die sozialen Aspekte auch einbezogen werden sollten.

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Anlagen