10.05.2017 - 3 Bericht aus dem Integrationsrat

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Wortprotokoll

Herr Gül berichtet aus dem Integrationsrat.

 

Dort sei berichtet  worden, dass der Anteil von Migranten in Pflegeheimen sehr niedrig sei und nur ca. 5 % betrage.

 

Frau Sauerwein betont, dass bei dem Pflegeheim BSH die generelle Bereitschaft bestehe, multikulturell zu pflegen und sich auch muslimischen Bewohnern zu öffnen.

Sie sei der Meinung, dass man sich mit dem Thema noch einmal beschäftigen solle, insbesondere mit der Frage, wie die Umsetzung möglich sei.

 

Herr Goldbach merkt an, dass er die Diskussion noch unter dem Aspekt von Angebot und Nachfrage in Erinnerung habe. Die Bereitschaft der Anbieter, sich darauf einzurichten,  sei vorhanden. Es gebe allerdings kaum Nachfrage nach solchen Plätzen.

Ein Pflegeheim sei aber auf eine gewisse Auslastung angewiesen, um wirtschaftlich arbeiten zu können. Er sei sicher, dass es schnell solche Angebote geben würde, wenn die Nachfrage da sei.

Man sei so verblieben, dass man auf Seite der möglichen Interessenten mehr Aufklärung betreiben müsse. Das halte er für den sinnvolleren Weg.

 

Frau Kaufmann stellt fest, dass hier im Ausschuss einige aktive Mitgestalter dieses Themas vor Ort seien. Man habe schon vor einem Jahr überlegt, ob es  Sinn mache, beim BSH eine Nischenprofilierung zu machen und sich auf dieses Thema zu spezialisieren. Es gebe allerdings danach eine  relativ geringe Nachfrage.    

 

Frau Rupa weist darauf hin, dass die Familienstrukturen bei den Betroffenen anders  seien. Auch bei der hiesigen Bevölkerung  werde nur ein kleiner Anteil der älteren Menschen  in Pflegeeinrichtungen gepflegt. Zurzeit sie der Bedarf aufgrund der anderen Familienstrukturen bei Migranten in dem Umfang nicht vorhanden. Anders sehe es in der ambulanten Pflege  aus. Sie als christlicher Träger würden nie einen Kunden abweisen, der einen anderen Glauben habe. 

 

Frau Cramer merkt an, dass  in Kürze eine Sitzung im WBH stattfinde. Soweit sie wisse, werde das Thema noch einmal auf der Tagesordnung stehen.

 

Frau Rupa ergänzt, dass dieses Thema auch in der Ausbildung im Pflegebereich intensiv behandelt werde. Es müssten  sensible Mitarbeiter für die Zukunft ausgebildet werden, die auf diese  Aufgabe vorbereitet seien.

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