08.02.2017 - 11 Anfragen gemäß § 18 der Geschäftsordnung

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Wortprotokoll

Frau Sauerwein nimmt darauf Bezug, dass die Stadt Hagen Schrottimmobilien aufgekauft habe.

Sie möchte wissen, was jetzt mit diesen Häusern passiere und wer dort künftig wohnen werde. Was geschehe mit den derzeitigen Bewohnern?

 

Frau Kaufmann teilt mit, dass es bisher nur um eine Schrottimmobilie gehe. Der Beschluss zum Kauf liege vor, aber der Kaufvertrag sei noch nicht unterschrieben.

Soweit sie informiert sei, sei noch nicht entschieden, ob die Immobilie abgerissen oder renoviert werde.

 

Herr Gierke erklärt, dass es eine Verpflichtung  gebe, Menschen, die ihre Wohnungen verlören und obdachlos würden,  ein Obdach anzubieten.  Daneben würden in Hagen auch Unterstützungsleistungen gewährt. Bezogen auf die Schrottimmobilien habe noch niemand um Unterstützung gebeten.

 

Frau Buchholz äußert ihre Empörung. Wenn die Stadt eine solche Immobilie kaufe und dieses abreiße, sei es ja wohl selbstverständlich, dass sie sich um die Unterbringung der dort lebenden  Menschen kümmere.   

 

Frau Küper hat den Eindruck, dass es hier zu einem Missverständnis gekommen sei.

 

Herr Goldbach weist darauf hin, dass die Stadt in einem Falle unabhängig vom Förderprogramm von ihrem Vorkaufsrecht nach Beschlusslage Gebrauch gemacht habe. Ansonsten gebe es die Bewerbung um ein Förderprogramm des Landes Nordrhein-Westfalen, was zum Inhalt habe, Schrottimmobilien zu erwerben und ein Nachnutzungskonzept zu entwickeln. Dabei sei der Abriss eine mögliche Option. Da müsse natürlich vorher  geklärt werden, was mit den Bewohnern  passiere. Alternativ könne aber auch eine Folgenutzung dafür entwickelt werden.

 

Auf die Frage von Frau Sauerwein  nach der Besetzung der Stellen der Quartiersmanager berichtet Herr Goldbach, dass 2,5 Stellen hätten besetzt werden können. Diese hätten ihre Arbeit zum 01. Februar in Büros in  der Martin-Luther-Straße aufgenommen. Eine Aufteilung auf Stadteile werde dann in der Zukunft erfolgen.

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