09.03.2004 - 3 Emissionsminderung an hochbelasteten Streckenab...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Gremium:
- Stadtentwicklungsausschuss
- Datum:
- Di., 09.03.2004
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Beschlussvorlage
- Federführend:
- FB61 - Stadtentwicklung, -planung und Bauordnung
- Bearbeitung:
- Hans-Martin Schaefer
- Beschluss:
- geändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr Oberste-Berghaus
beantragt, den Punkt 2 des Beschlussvor-
schlages durch folgenden Wortlaut
zu ersetzen:
Es werden über den Punkt 1 hinaus
keine weiteren Initiativen
bezüglich des Lufreinhalteplans
(LRP) unternommen. Zukünftig
notwendige Verwaltungsschritte zur
Umsetzung des LRP werden
davon abhängig gemacht, inwieweit
GVFG-Mittel bereit gestellt
werden, die die Maßnahmen
sicherstellen.
Dies sei keine engültige
Ablehnung, sondern nur eine Zurück-
stellung, bis die Fördermittel
flössen. Diese seien überhaupt
nicht sichergestellt.
Frau Büdenbender äußert Bedenken
gegen eine Änderung des Punk-
tes 2. Hier würde dann nur eine
Umverteilung vorgenommen. Wenn
der erste Schritt getan werden
solle, müsse auch der zweite
folgen.
Herr Gerbersmann hält den
Vorschlag von Herrn Oberste-Berghaus
für durchaus vernünftig. Der Druck
auf den Zuschussgeber Land
müsse erhöht werden. Er habe die
Sorge, dass das Land die För-
derung signalisiere aber
anschließend die Gelder blockiere.
Dann müsse eine Gegenfinanzierung
durch die Stadt erfolgen oder
aber die bisher geleistete Arbeit
müsse weggeworfen werden.
Herr Grothe macht deutlich, dass
an diesem Projekt weiter gear-
beitet werden müsse, um auch den
Zuschussantrag stellen zu kön-
nen. Es gehe noch nicht darum, das
Projekt in seiner endgülti-
gen Form zu realisieren, sondern
es sollen zunächst Daten er-
mittelt werden, die in einem Jahr
dem Rat vorgelegt würden.
Auch Frau Büdenbender spricht sich
in diesem Sinne aus. Sie
schlage vor, die notwendigen
Schritte zur Ermittlung der Daten
weiter zu betreiben und die
Umsetzung erst dann vorzunehmen,
wenn die Fördermittel bewilligt
seien.
Herr Panzer empfiehlt die Daten zu
ermitteln, da es hier zu-
nächst nur um den Märkischen Ring
gehe. Daher sollte dem
Vorschlag der Verwaltung auch
gefolgt werden.
Herr Grzeschista hält den von
Herrn Oberste-Berghaus vorge-
schlagenen Weg für einen Schritt
zurück und nicht nach vorn.
Anschließend macht Herr Asbeck
einen Beschlussvorschlag, der
sich unter Punkt 2 Satz 2
wiederfindet und lässt hierüber, über
den 1. Satz des
Ergänzungsvorschlages von Herrn Oberste- Berg-
haus sowie den restlichen
Beschlussvorschlag der Verwaltung
abstimmen.
Herr Dr. Ramrath bittet darum, die
Kosten für die Stufe 1 schriftlich
schriftlich dem Protokoll
beizufügen.
Der Rat der Stadt Hagen beschließt den
in der Begründung vorgestellten
Umsetzungs-und Finanzierungsplan zur
immissionsabhängigen Verkehrs-
steuerung und beauftragt die
Verwaltung
1. beim Land NRW die Förderung der
Kosten in Höhe von 2,1 Mio. Euro
für die technische Umsetzung der immissionsabhängigen
Verkehrssteuerung am Märkischen Ring einschließlich der notwendigen
Schilder zur LKW-Führung (100%-Förderung/Modellstadt) zu
beantragen;
2. Es werden über den Punkt 1 hinaus zunächst keine weiteren Initia-
tiven unternommen. Die Stu fen
2, 3, 4 und weitere in der Vorlage genannten
Maßnahmen sollen erst dann zum
Tragen kommen, wenn der entspre-
chende Bewilligungsbescheid
vorliegt.
3. es wird zur Kenntnis genommen, dass
eine Finanzierung bzw. eine
Kofinanzierung durch Eigenmittel der Stadt Hagen in den nächsten
Jahren ausgeschlossen ist.
