04.07.2017 - 6 Berufskolleg Käthe-Kollwitz: Trinkwasseruntersu...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Hermann führt aus, dass aufgrund der am 2. Juni vorgelegten Ergebnisse der routinemäßigen Wasser-Untersuchungen erhöhte Werte bei den Schwermetallen Eisen, Cadmium und Blei festzustellen waren. Die Werte für Eisen seien an allen 16 Messstellen erhöht gewesen, die für Blei und Cadmium nur an wenigen. Angesichts der vorliegenden Ergebnisse durfte das Leitungswasser nicht als Trinkwasser und für die Lebensmittelherstellung verwendet werden. Das Berufskolleg habe Lehrer- und Schülerschaft umgehend über die Einschränkungen informiert, da diese für das Käthe-Kollwitz-Berufskolleg mit seinen Bäcker-, Hauswirtschafts-, Köche- und Gastronomie-Bildungsgängen eine deutliche Erschwernis für den Unterrichtsbetrieb darstellen. Umgehend sei eine provisorische, neue Leitung vom zentralen Hausanschlussraum  zum Hauswirtschaftstrakt gelegt worden, um die anstehenden Prüfungen und den Unterricht sicherstellen zu können.

 

Bereits am 7. Juni habe es zwei neue Messreihen (einmal nur stagnierendes Wasser, einmal frisches Wasser) gegeben. Nach dem Vorliegen der erweiterten Untersuchungsergebnisse habe das Gesundheitsamt die Nutzung des Wassers für die Lebensmittelzubereitung (inkl. der Reinigung von Geschirr etc.) unter Auflagen sowie der Vorgabe, alles genau zu dokumentieren, wieder erlaubt. Bis zur notwendigen Grundsanierung der Leitungen würden bei den wenigen Entnahmestellen mit Blei- oder Cadmiumbefunden Armaturen sowie Eckventile erneuert, da die Belastung wahrscheinlich darauf zurückzuführen sei. Zudem werde eine automatische Spülung in jeder Küche eingebaut und der Bereich „Gastronomie“ ebenfalls mit einer neuen Frischwasserleitung verbunden. Da das bestehende Leitungssystem rund 50 Jahre alt sei, bedürfe es einer Komplettsanierung. Der Fachbereich Gebäudewirtschaft werde einen Fachingenieur beauftragen und die Ausschreibung vorbereiten.

 

Herr Schürmann, stellvertretender Schulleiter, verdeutlicht die „prekäre Situation“, dankt den Fachbereichen Gebäudewirtschaft, Gesundheit und Bildung für die sofort eingeleiteten Notfall-Maßnahmen und bittet um umgehende Komplettsanierung aller Wasserleitungen, auch der zum Teil bereits beschädigten Abwasserrohre. Frau Heukeroth sieht die Maßnahme als dringlich an und bittet die Verwaltung, zur nächsten Sitzung Vorschläge zum weiteren Vorgehen vorzulegen. Frau Neuhaus sagt die Unterstützung des Schulausschusses zu.    

 

Herr Dr. Geiersbach erkundigt sich nach der Sanierung von Wasserleitungen im Altbau der Gesamtschule Haspe. Herr Bald antwortet, dass die Maßnahme im letzten Jahr nicht, wie vorgesehen, umgesetzt werden konnte, da kein gültiges Angebot abgegeben worden sei. Jetzt habe man eine Firma gefunden, die die Sanierung in den diesjährigen Sommerferien durchführen werde.

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