05.12.2017 - 3 III. Änderung der Entgeltordnung für das Kunstq...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Asbeck bezeichnet die Preiserhöhung als Gradwanderung, da nicht abzuschätzen sei, ob und inwieweit es Einbrüche der Besuchszahlen geben und dies die Mehreinnahmen kompensieren werde. Dem Ratsbeschluss sei man aber verpflichtet und trage die Maßnahme mit.

 

Herr Specht hrt aus, dass seine Fraktion dies nicht in dieser Form mittragennne. Zwar sei wunderbar dargelegt, warum und wie erhöht werden müsse. Es sei aber unglücklich, dass nun ausgerechnet bei denen, die eine Ermäßigung am nötigsten hätten, am stärksten der Preis erhöht werde, nämlich um 75 Prozent, deutlich mehr als bei nicht ermäßigten Preisen. Dies gelte umso mehr, als dass an den Preisen für Führungen gar nichts geändert werden würde; dies sei schwer nachvollziehbar. Herr Specht schlägt eine erste Lesung vor.

 

Herr Dr. Geiersbach schlägt vor, eine Rubrik aufzunehmen, die Alleinerziehenden entgegen käme in Form eines Pendants zur Familienkarte. Den Eintritt für ein Elternteil mit Kind oder Kindern nne man mit neun Euro veranschlagen und solle man als zusätzliche Kategorie ergänzen. Außerdem sei die Frage aufgekommen, was eine Ganztagsführung sei.

 

Herr Dr. Belgin antwortet Herrn Specht, dass wohl die Erhöhung von 2 Euro auf 3,50 Euro gemeint sei. Es sei nicht so, dass man Erhöhungen wolle, sondern es sei der Fall, dass man Erhöhungen vornehmen müsse. Die Erhöhungen seien in sich austariert, was man an einem Posten wegnehme, müsse man an einem anderen zufügen. Herr Dr. Belgin weist ausdrücklich darauf hin, dass die 1,50 Euro pro Person r Schulklassen geblieben seien. Er selbst wünsche sich, freien Eintritt anbieten zu nnen, aber dies sei finanziell in Hagen nicht möglich. Über Alleinerziehende als Kategorie könne man nachdenken, ihm erscheine dies sinnvoll. Man solle dies prüfen und dies zu einem späteren Zeitpunkt nachreichen.

 

Herr Voigt gibt zu bedenken, dass man das Wort „alleinerziehend“ vermeiden solle, da dies an der Kasse nicht nachprüfbar sei, und man lieber die Kategorie auf einen Erwachsenen und ein Kind beziehen solle.

 

Auch Frau Kaufmann ist der Meinung, dass die Bezeichnung der neuen Kategorie schwierig sei, Leistungsempfänger erhielten aber in der Regel eine entsprechende Bescheinigung.

 

Herr Asbeck weist darauf hin, dass man Ergänzungen auch im laufenden Jahr beschließen könne.

 

Herr Söhnchen bestätigt, eine Klärung des Zusatzes mit auf die nächste Tagesordnung zu nehmen.

 

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Beschluss:

 

Der Kultur- und Weiterbildungsausschuss empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen, den Beschlussvorschlag anzunehmen, sowie eine Erweiterung um eine Kategorie für Alleinerziehende bzw. einen Erwachsenen mit Kind/ Kindern zu prüfen.

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

SPD

4

 

 

CDU

5

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

1

 

 

Hagen Aktiv

1

 

 

Die Linke

-

-

-

AfD

1

 

 

FDP

-

-

-

BfHo/Piraten Hagen

 

1

 

 

 

X

Mit Mehrheit beschlossen

 

 

Dafür:

12

Dagegen:

1

Enthaltungen:

0

 

 

 

 

 

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=2892&TOLFDNR=254560&selfaction=print