07.11.2017 - 5.4 Sachstand Stadtmuseum Hagen

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Frau Kaufmann macht darauf aufmerksam, dass die Eröffnung des Stadtmuseums in neuen Räumen und mit neuer Konzeption und inhaltlicher Schwerpunktbildung auf das Jahr 2021, das Jahr des Stadtjubiläums, gelegt worden sei. Man stehe dazu in engem Kontakt mit dem LWL, auch was Fragen der Finanzierung angehe, und werde im Jubiläumsjahr mit einem Paukenschlag eröffnen können. Zum Thema Stadtjubiläum werde eine Arbeitsgruppe unter der Leitung von Frau Kaufmann und Herrn Dr. Blank eingesetzt, in der über den Vorstandsbereich VB3 und den Fachbereich Kultur hinaus viele weitere Stellen innerhalb und außerhalb der Verwaltung beteiligt sein werden. Frau Kaufmann hofft auf eine breite Beteiligung auch von Menschen, die nicht in der Verwaltung tätig seien. Es handele sich nicht nur um eine kulturelle Feier, sondern solle auch ein Stadtfest sein. Sie kündigt eine weitere Behandlung dieses Themas im KWA an.

 

Herr Dr. Blank fasst die Vorlage zusammen und gibt erste Einblicke in die neue Konzeption, die den Museumsrundgang mit den „Hagener Schätzen“ in Art einer Wunderkammer beginnen wolle.

 

Herr Freiesleben erläutert, „NS-Dokumentationszentrum“ sei als ein organisatorischer Begriff, nicht für eine neue Einrichtung, sondern für einen Bestandteil der Dauerausstellung zu verstehen. Im Museum sei ja auch ein museumspädagogischer Bereich angesiedelt, und da man nicht an den Schulen vorbei planen wolle, nehme man dieses Thema in die Dauerausstellung auf, auch als Ansatz, hierfür andere öffentliche Fördermittel einzuwerben, als dies für die reine Stadtgeschichte möglich sei.

 

Herr Fritzsche fragt vor dem Hintergrund der in 2021 abgeschmolzenen Stärkungspaktmittel nach, ob das Betreiben der neuen Dauerausstellung eine neue freiwillige Leistung sei, die der Stadt versagt werden könne. Seine Sorge sei, dass die alte Ausstellung geschlossen werde, und man dann aufgrund finanzieller Restriktionen keine neue Dauerausstellung eröffnen könne. Dies gälte es absolut zu verhindern. Wenn diese Frage nicht eindeutig beantwortet werden könne, laute die Bitte von Herrn Fritzsche, dies von der Kämmerei prüfen zu lassen. Nicht dass man hinterher im entsprechenden Haushalt keine Mittel einstellen könne, um die Ausstellung zu betreiben.

 

Frau Kaufmann ergänzt zur Frage des Zuschusses des LWL, dass im Rahmen des Verwaltungsvorstands über die Pläne gesprochen worden sei, und dass die Kämmerei von Beginn an mit an Bord gewesen sei. Man habe ja nur einen neuen Ort, und dies auch noch als Konsolidierungsmaßnahme, weil eine städtische Immobilie genutzt werde, sie erinnere hierzu an die Mietvertragsdiskussion. Frau Kaufmann sagt zu, den Kämmerer darauf anzusprechen.

 

Herr Dr. Blank ergänzt, er habe keinesfalls den Eindruck, dass in der Verwaltungsspitze jemand daran denke, der Stadt Hagen das Stadtmuseum zu verweigern, was ja auch ein sehr schlechtes Signal dem LWL gegenüber sei, und ein absolut verheerendes politisches Signal in der jetzigen Situation. Er habe da keine Bedenken.

 

Herr Fritzsche konkretisiert, seine Frage ziele auf die Bezirksregierung.

 

Herr Asbeck bedauert die zeitliche Verschiebung, lobt zugleich die Arbeit des Stadtmuseums und erkundigt sich nach Konzeptionen bezüglich der Unterbringung und äußeren Gestaltung des Hagener Schmieds.

 

Herr Dr. Blank dankt, erläutert anhand von Beispielen, man sei immer noch schneller als andere Stadtmuseen, und fügt hinzu, dass die Vermarktungschancen innerhalb des Stadtjubiläums besser seien. Was den Schmied beträfe, gäbe es noch keine konkreten Planungen, nur Vorstudien, z.B. des Ausstellungsgestalters. Dieses Thema werde in der AG Stadtmuseum angesprochen.

 

Herr Asbeck bekräftigt, in die Planungen bezüglich des Schmieds rechtzeitig eingebunden sein zu wollen, nicht dass Fakten geschaffen würden, die dann nicht rückgängig zu machen seien.

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Beschluss:

 

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Die Stellungnahme wird zur Kenntnis genommen.

 

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Anlagen zur Vorlage