07.11.2017 - 5.6 Kulturkonferenz 2017 im Rückblick

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Söhnchen findet es sinnvoll, sich über die unterschiedlichen Rückmeldungen dazu auszutauschen, denn diese Veranstaltung sei ja auch ein Auftrag an die Anwesenden gewesen.

 

Frau Kaufmann teilt mit, dass man innerhalb der Verwaltung eine Manöverkritik zu diesen und weiteren Punkten durchführen und sich Gedanken über die Zukunft der Veranstaltung machen werde. Sie dankt Herrn Dr. Fehske für seine Arbeit und bestätigt, dass seine Hinweise übernommen werden würden, zudem solle das Thema in der nächsten KWA Sitzung noch einmal aufgegriffen werden. Kultur als Marketinginstrument sei im kommenden Jahr sicherlich ebenfalls ein Thema. Der Oberbürgermeister decke mit dem Format der Zukunftsschmieden einige Bereiche ab. Nachdem der Schwerpunkt auf Natur lag, und im Februar dann Wirtschaft und Bildung anstünden, würde sich die dritte Zukunftsschmiede dem Thema Kultur zuwenden. Generell sei die Beschäftigung mit Kultur als Standortfaktor weiterhin sinnvoll.

 

Herr Becker verweist auf die Vorlage und konzentriert sich im Folgenden auf einen neuralgischen Punkt, der sich sowohl in der Vorbereitung der Konferenz wie dann auch in der Konferenz selbst gezeigt habe. Man habe den Auftrag, ausgehend von dem, was im Vorfeld gelaufen sei, von der ersten Veranstaltung mit Herrn Richter bis zu dem, was auf Basis des Papiers der Redaktionsgruppe und der Arbeit der Verwaltung dann im KWA diskutiert und beschlossen worden sei, wieder den Dialog mit den Personen, die sich in diesen Prozess eingebracht hatten, zu suchen und zwar mit der konkreten Frage, wie man eine vertiefte Vernetzung realisieren könne, und zu konkreten Projekten komme. Im Laufe der Veranstaltung habe sich gezeigt, dass die Kommunikation dahingehend schwierig gewesen sei, dass einige der Beteiligten gewusst hätten, in welche Richtungen das Ganze gehen solle, und zu sehr konkreten Gesprächen bereit gewesen seien, während andere eine eher allgemeine Erwartung gehabt hätten, dass es irgendwie weiterginge im Anknüpfen an die eher global orientierten Diskussionen der Vergangenheit. Im Verlaufe der Kulturkonferenz sei es schwierig gewesen, mit diesen beiden Erwartungshaltungen umzugehen, Unterm Strich glaubt Herr Becker, dass man mit diesen Erfahrungen im Gepäck in der Lage sei, Folgeveranstaltungen und die Kommunikation im Vorfeld so vorzubereiten, dass etwaige Missverständnisse ausgeräumt werden könnten, und dass man dann mit einer klaren Struktur und einer klaren gemeinsamen Zielsetzung arbeiten könne. [Anmerkung der Schriftführung: Die Tischvorlage von Herrn Becker ist als Anlage 6 der Niederschrift beigefügt].

 

Herr Dr. Fehske sieht die Schwierigkeit bei dieser Kulturkonferenz in einer Frustration darüber, dass aus den Ergebnissen der ersten Konferenzen, an denen 200 Personen an fünf Vormittagen teilgenommen hätten, nichts gemacht worden sei, und dass es sehr lang gedauert habe. Die Kulturkonferenz habe so ausgesehen, dass es vormittags Vorträge gegeben habe, eine anschließende kurze Diskussion, folgend ein Mittagessen, und dann sei eigentlich damit zu rechnen gewesen, dass nicht mehr allzu viele Personen dableiben würden. Dem sei aber nicht so gewesen, es seien im zweiten Teil immer noch circa fünfzig Personen dabei gewesen. Darauf sei es zu den einzelnen Projekten gekommen, von denen er eines gestaltet habe im Form eines Mini-Workshops. Die Ergebnisse hat Herr Dr. Fehske in einer Tischvorlage zusammengefasst  [Anmerkung der Schriftführung: Die Tischvorlage von Herrn Dr. Fehske ist als Anlage 7 der Niederschrift beigefügt].

 

Herr Dr. Fehske fügt an, ein Punkt, der ihm dabei wichtig erscheine, sei der respektvolle Umgang mit denjenigen, die sich ehrenamtlich engagieren würden, und denjenigen, die sich gerade an der Kulturkonferenz beteiligt hätten. Dies solle nicht wieder, wie beim letzten Mal, irgendwo in einem Archiv verschwinden, sondern tatsächlich ernst genommen werde.

 

Herr Söhnchen bekräftigt, dass so eine Zusammenfassung dazu beitrage, den Grundgedanken der Kulturkonferenz aufrecht zu erhalten, dass es Aufgabe auch des KWA sei, diese Veranstaltung mit Leben zu füllen, und man auch aus anderen Gruppen Berichte hören möchte.

 

Herr Walter führt aus, dass er die Neukonzeption der jetzigen Veranstaltung als viel positiver empfindet als die anderen, zuvor veranstalteten Kulturkonferenzen. Er habe es immer als unglücklich empfunden, alle Leute einzuladen und sie aufzufordern mitzuteilen, was man sich wünsche, weil dies immer mit Enttäuschungen verbunden sei in einer kleinen Kommune, die mit dem Geld haushalten müsse. Klein anzufangen und groß zu wachsen erscheine ihm als ein intelligenteres Vorgehen als das Einladen Aller, die mit Kultur zu tun hätten, weil dann jeder die eigene Institution für wichtig halte, und für diese eine Förderung anstrebe. Deswegen sei aus den alten Kulturkonferenzen auch nichts geworden. Kleiner anzufangen, und es kämen dann nach und nach immer mehr Personen hinzu, und man habe damit eine gewisse Richtung, die man auch in die höheren politischen Ebenen jenseits Hagens hinaus spiegele, dies hält Herr Walter für das tragfähigere und seriösere Konzept, auch wenn es den Aktivisten als zu lang erscheine. Kultur sei nun mal ein Prozess, Kritik gäbe es immer, und wer nicht eingeladen gewesen wäre, können ja jetzt noch hinzukommen; außerdem sei das Medienecho angenehm gewesen.

 

Herr Dr. Fehske kann sich nicht erklären, wieso manche sich nicht eingeladen gefühlt hätten, es habe eine Pressekonferenz und eine gute Berichterstattung im Vorfeld gegeben.

 

Frau Kaufmann weist darauf hin, dass sowohl die alte Teilnehmerliste als auch eine zweite Tranche Personen eingeladen worden seien.

 

Herr Freiesleben führt an, dass man den gleichen Verteiler verwendet habe wie bei den Kulturkonferenzen zuvor. Die Beteiligung habe über die verschiedenen Veranstaltungen unter Herrn Richter abgenommen, zum Schluss seien es auch nur noch 70 Personen gewesen. Man bemühe sich natürlich, weiterhin einen großen Teilnehmerkreis anzusprechen. Vielleicht habe die Verbreitung über soziale Netzwerke bzw. Mund-zu-Mund-Weitergabe nicht funktioniert, oder die Menschen seien schlichtweg nicht interessiert gewesen.

 

Herr Söhnchen tut sich noch sehr schwer damit, dass es mit der Kulturkonferenz und der Zukunftsschmiede zwei Veranstaltungen zu diesem Thema gäbe, vielleicht könne man beide Veranstaltungen miteinander verzahnen.

 

Herr Arndt möchte darauf hinweisen, dass aus seiner Sicht die Veranstaltung zügig abgelaufen sei und kompakt organisiert gewesen sei. Er möchte Herrn Becker für den klar strukturierten Ablauf ein Lob aussprechen. Die Beiträge aus den letzten Konferenzen fänden sich ja im niedergeschriebenen Kulturentwicklungsplan wieder.

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Beschluss:

 

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Abstimmungsergebnis:

 

 

Ja

Nein

Enthaltung

OB

 

 

 

SPD

 

 

 

CDU

 

 

 

Bündnis 90/ Die Grünen

 

 

 

Hagen Aktiv

 

 

 

Die Linke

 

 

 

AfD

 

 

 

FDP

 

 

 

BfHo/Piraten Hagen

 

 

 

Pro Deutschland

 

 

 

fraktionslos

 

 

 

 

 

 

Einstimmig beschlossen

 

Mit Mehrheit beschlossen

 

Einstimmig abgelehnt

 

Mit Mehrheit abgelehnt

 

Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

Ohne Beschlussfassung

 

Zur Kenntnis genommen

 

 

Dafür:

 

Dagegen:

 

Enthaltungen:

 

 

 

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Anlagen