07.11.2017 - 5.2 Jahresplanung 2018 des Fachbereichs Kultur
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 07.11.2017
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:08
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Belgin stellt das Programm des Osthaus Museums für das Jahr 2018 anhand der Tischvorlage vor und weist auf vier Projekte ausführlicher hin. Er erläutert, dass im Rahmen der Ausstellung von Hermann Nitsch kein Blut fließen werde. [Anmerkung der Schriftführung: Die Tischvorlage zum Programm des Osthaus Museums ist als Anlage 2 der Niederschrift beigefügt].
Astrid Jakobs schließt sich mit der Vorstellung des Jahresprogramms des Kulturbüros 2018 anhand der Tischvorlage an und weist auf die Vielzahl der abgedeckten Sparten von Bildender Kunst über Musik, Tanz, Theater, Literatur bis zu den neuen Medien hin [Anmerkung der Schriftführung: Die Tischvorlage zu den für 2018 geplanten Projekten des Kulturbüros ist als Anlage 3 der Niederschrift beigefügt].
Herr Söhnchen fragt nach, ob es bei „Mord am Hellweg“ generell so sei, dass schon im Vorfeld ein Schriftsteller nach Hagen käme und man dann automatisch Teil der Anthologie mit Kurzgeschichten sei?
Astrid Knoche bejaht und nennt Krischan Koch als Autor für Hagen, der in der Folgewoche nach Hagen käme, um vor Ort zu recherchieren.
Frau Kaufmann weist in Bezug auf das Projekt Kultur und Schule darauf hin, dass Frau Pfeiffer-Poensgen zwar die Ministerien Wissenschaft und Schule zusammengeführt habe, dass es aber eine öffentlich geäußerte Zusage für die genannten Projekte gäbe, und dass diese wohlwollend, aber kritisch in ihrer Wirksamkeit geprüft werden würden. Auch wenn Frau Kaufmann selbst weniger für die Vielzahl immer weiterer Projekte und mehr für eine grundsätzlich bessere Ausstattung und eine prominentere Positionierung des Bereichs Kulturelle Bildung an den Schulen als grundsätzliche Aufgabe plädiert, sei die Stadt hier als Partner hier an Bord und werde auch die Auswertungen mittragen.
Herr Dr. Fischer lobt, dass der Ernst Meister Preis wieder aufleben solle, und fragt nach der Finanzierung. Die Vorschläge seien vom Lehrstuhl der FernUniversität eingebracht worden, es könne problematisch sein, wenn hier nur in eine Richtung und geforscht werde, eine Diversität der Richtungen sei wichtig.
Herr Dr. Belgin antwortet, dass die Sparda-Bank als Sponsor ein Preisgeld zur Verfügung stelle. Es werde nur einen ersten Preis geben und keine Aufteilung. Man wolle aber einige Monate nach der Vergabe des Preises auch einen Schülerpreis an den Schulen ausloben. Die Jury bestehe aus fünf Mitgliedern, namentlich Frau Kaufmann als Beigeordnete für Kultur, ihm selbst als Leiter des Fachbereichs Kultur, und drei Fachjuroren: Professor Michael Niehaus (Fernuniversität Hagen), Professor Armin Schäfer (Ruhruniversität Bochum) und dem Dichter / Autoren Frank Schablewski.
Herr Dr. Fischer wirft ein, vordem sei auch ein Literaturkritiker dabei gewesen.
Herr Dr. Belgin will dies als Anregung aufnehmen und geht davon aus, dass diese Fachjury nicht nur in eine geschmackliche Richtung urteile.
Herr Dr. Blank schließt an, mit dem Tagesordnungspunkt 3.2 „Kulturerbejahr“ seien die Aktivitäten des Stadtmuseum schon vorgestellt worden.
Herr Lotz stellt das Programm des Emil Schumacher Museums anhand der Tischvorlage vor [Anmerkung der Schriftführung: Die Tischvorlage zum Programm des Emil Schumacher Museums ist als Anlage 4 der Niederschrift beigefügt].
Herr Söhnchen dankt den Vortragenden.
Anlagen
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