15.06.2005 - 17 Gesundheitsbericht der Hagener Gesundheitskonfe...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

 

Herr Matzke teilt mit, dass die Hagener Gesundheitskonferenz zum Thema “Lebenssituationen von verhaltensauffälligen Kindern und Familien ”  eine Arbeitsgruppe eingesetzt.

 

Er stellt zunächst Frau Brück-Paschko als Leiterin des  Kinder- und Jugendgesundheitsdienstes, Frau Opitz-Hildebrand als Schulrätin und Herr Steinkamp als Leiter des Pädagogischen Zentrums vor, die dieser Arbeitsgruppe angehören. 

 

Er weist darauf hin, dass auf den letzten drei Seiten der Vorlage die Maßnahmen komprimiert dargestellt sind.

 

Im Folgenden erläutern Herr Matzke und Frau Brück-Paschko die Maßnahmen näher.

Er weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass diese Kompetenzliste von Erstkontaktstellen fertiggestellt wurde und nunmehr zur Verfügung steht.

– Die Liste ist dem Protokoll als Anlage 5 beigefügt. –

 

Beim Thema “Gewalt gegen Kinder” leitet Herr Matzke den Wunsch der Arbeitsgruppe an den Ausschuss weiter, der im Einvernehmen mit dem freien Arbeitskreis von Frau Borchmann zu dem Bereich “ Sexuelle Gewalt gegen Kinder und Kindesmißhandlung” speziell für Fachleute, die in diesem Arbeitskreis zusammenwirken, eine politische Plattform zu finden. Es wurde vorgeschlagen, hierzu einen Unterausschuss zu bilden.   

 

Herr Strüwer weist darauf hin, dass sich Jugendhilfeunterausschüsse aus den Reihen  der Jugendhilfeausschussmitglieder bilden. Es sei möglich, regelmäßig jemanden in den Unterausschuss einzuladen, um zu bestimmten Themen die Beratung vorzunehmen. Eine andere Möglichkeit bestehe nicht.  

Er schlägt vor, Frau Borchmann oder auch andere Fachleute in regelmäßigen Abständen in den Jugendhilfeausschuss einzuladen, um hier eine Rückkoppelung zu haben. 

 

Herr Feldhaus bedankt sich für die gute Ausarbeitung der Thematik. Im Rahmen der Erfassung der Problemfälle würde ja auch auf die bestehenden Kindertagesstätten in Hagen zugegriffen, die ja im Wesentlichen neben den städtischen Betreibern  auch durch die freie Wohlfahrtspflege betrieben werden. Herrn Reinke ist wichtig, dass  die Ergebnisse, die aus den Auswertungen gezogen werden, auch dann  zurückfließen in die Angebote, die die Wohlfahrtsverbände anbieten über Frühförderstelle, Wohngruppen und dergleichen; das nicht letztendlich ein städtisches Angebot aufgebaut wird, das auch durch andere Anbieter mit abgedeckt werden kann.

 

Frau Brück-Paschko kann die Befürchtungen ausräumen. Dies sei auch so nicht geplant. Es werde eine Auswertung gemacht. Eltern und Kinder, die einen Beratungsbedarf hätten, würden zunächst in die bestehenden Einrichtungen geschickt.

Das Einzige, was als Interventionsphase zwischen den beiden Studienzeitpunkten dazukommt, ist das rein von der Kinder- und Jugendpsychatrie Herdecke durchgeführte Therapie bei einem ganz ausgewählten kleinen Klientel als Pilotprojekt in einer bzw. zwei Kindertageseinrichtungen.

Es soll eine Eltern-Kind Intervention stattfinden.

Es stand von vorneherein fest, dass keine neuen Therapieeinrichtungen aufgebaut werden, sondern das genutzt wird, was an Angeboten da ist.

 

Herr Schledorn möchte wissen, auf welchem Stand die Verhandlungen dahingehend sind, wann  das Sozialpädiatrische Zentrum  in Hagen eingerichtet werden soll.

 

Herr Matzke erwidert, es habe eine rechtliche Auseinandersetzung gegeben mit der Kassenärztlichen Vereinigung. Diese muss eine entsprechende Ermächtigung aussprechen. Die Sätze wären dann noch mit den Kassen zu verhandeln.

Die Ermächtigung wurde inzwischen ausgesprochen. Zur Zeit sei das AKH bestrebt, durch entsprechende Umbaumaßnahmen und personelle Planungen diese Sozialpädiatrische Zentrum in Fluss zu bringen und ans Netz zu schließen.

 

Herr Koslowski stellt als Vertreter der Polizei die Frage, wenn man mit therapeutischen Konzepten arbeiten wolle, wie man mit Sachverhalten umgehen wolle, wo man feststellt, hier seien Kinder sexuell mißbraucht worden.

 

Herr Matzke erwidert darauf, dass dies häufig eine Gradwanderung sei. Frau Buss von der Polizei arbeite auch in diesem Arbeitskreis von Frau Borchmann mit zusammen mit der Staatsanwaltschaft und verschiedenen Anwälten. Es handele sich dann natürlich um ein Offizialdelikt. In der Gruppe würden die verschiedenen Fallkonstellationen durchgespielt und Lösungsansätze gesucht.

 

Frau Brück-Paschko weist darauf hin, dass in diesen Fällen immer eine ganz sensible Diagnostik am Anfang stehe. Diese könne eigentlich auch nur interdisziplinär laufen.

Ein Großteil mache auch die Erfahrung aus.

 

Herr Strüwer stellt den Beschlussvorschlag zur Abstimmung.          

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Beschluss:

 

Der Rat der Stadt Hagen nimmt den Gesundheitsbericht "Handlungsempfeh­lungen zur verbesserten Versorgung verhal­tens­auffälliger Kinder und Jugend­licher in Hagen", bestehend aus - Teil 1 - aus dem Jahr 2003 (Anlage 1) und die dazugehörigen Handlungsempfehlungen und Maß­nahmen - Teil 2 - aus dem Jahr 2004 (Anlage 2) zustimmend zur Kenntnis.

 

Vorgesehene Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, deren Umsetzung nicht der Stadt Hagen obliegt, empfiehlt der Rat der Stadt den beteiligten Institutionen und Einrichtungen im Rahmen der Selbst­verpflichtung durchzuführen.

 

Vorgesehene Handlungsempfehlungen und Maßnahmen, deren Umsetzung der Stadt Hagen obliegt, werden im Rahmen der laufenden Verwaltungsgeschäfte ausgeführt.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

X

 Einstimmig beschlossen

 

 Mit Mehrheit beschlossen

 

 Einstimmig abgelehnt

 

 Mit Mehrheit abgelehnt

 

 Abgelehnt bei Stimmengleichheit

 

 Ohne Beschlussfassung

 

 Zur Kenntnis genommen

 

      

 

Dafür:

      

Dagegen:

      

Enthaltungen:

      

 

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Anlagen zur Vorlage

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