21.03.2017 - 9 Sachstandsbericht zur Neukonzeption Stadtmuseum...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Gremium:
- Kultur- und Weiterbildungsausschuss
- Datum:
- Di., 21.03.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Kaufmann möchte, vor Einstieg in diesen Tagesordnungspunkt, daraufhinweisen, dass es heute darum gehe, dass der Ausschuss über die inhaltlichen Vorstellungen der künftigen Konzeption die die Arbeitsgruppe erarbeitet habe, unterrichtet werde.
Alles weitere, insbesondere die Finanzierung dieses Projektes, sei noch in der verwaltungsinternen Abstimmung und könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht präsentiert werden.
Herr Freiesleben berichtet zunächst über die Zusammensetzung der Arbeitsgruppe, die Rahmen der Verlagerung des Stadtmuseums ins Leben gerufen. .Anschließend berichtet Herr Freiesleben, dass demnächst in Gespräche mit dem Landschaftsverband bzgl. der Förderungen eingestiegen werde, auch um zu konkretisieren, wann dies beim Stadtmuseum tragbar sein könnte. Die zukünftige Dauerausstellung werde sich sowohl inhaltlich, wie auch didaktisch an den Vorgaben orientieren, wie es in der Wippermann-Passage war. Das heißt, es werde sicherlich wieder eine chronologische Übersicht und Gliederung geben, die selbstverständlich an den neuen Räumlichkeiten angepasst werden müsse. Zusätzlich werde ein neuer Bereich hinzugefügt werden. Dieser Bereich werde „Stadt im Wandel“ heißen und werde die jüngste Zeitgeschichte Hagens aufnehmen. Hier soll u.a. die Migrationsgeschichte aufgearbeitet werden. Das Stadtmuseum habe durch die relativ neue Konstruktion des Fachbereichs Kultur jetzt neue Flächen im Osthaus Museum zur Verfügung, auf denen diverse Wechselausstellungen präsentiert werden können. Damit aber die zukünftige Dauerausstellung zur Geschichte der Stadt Hagen nicht zu statisch werde, sollen zukünftig einige Exponate zu festgefügten Zeiten ausgetauscht und durch andere vorhandene Exponate ersetzt werden. Somit sei gewährleistet, dass die Dauerausstellung zur Stadtgeschichte ständig interessant bleibe.
Als nächstes werde man sich auf Suche nach einem Ausstellungsgestalter begeben und es werden Gespräche mit dem Landschaftsverband Westfalen Lippe angestoßen werden, um die Förderung voranzutreiben und man sei auch gerade dabei, die Umbaumaßnahmen zu planen und die Kosten hierfür zu ermitteln.
Herr Fritzsche möchte von der Verwaltung gerne wissen, bis wann die verwaltungsinterne Abstimmung abgeschlossen sein werden.
Frau Kaufmann kann hierzu keine konkreten Daten nennen, man versuche es schnellstmöglich.
Herr Walter möchte gerne wissen, ob die Möglichkeit bestehe, dass freigezogen Polizeigebäude in der Prentzelstrasse zu bezahlbaren Kosten, mit in das Museumsquartier zu integrieren.
Frau Kaufmann sagt eine Klärung zu.
Herr Dr. Fehske möchte gerne wissen, was mit dem „Eisernen Schmied“ passieren werde.
Herr Freiesleben antwortet, dass es Pläne gebe, den „Eisernen Schmied“ in der Dauerausstellung zu integrieren. Da er in der Öffentlichkeit nicht stehen bleiben könne.
Herr Dr. Blank möchte noch ergänzend hinzufügen, dass Herr Krummeich den „Eisernen Schmied“ untersucht und begutachtet habe. Herr Krummeich habe bestätigt, dass es sich bei dem Schmied um ein deutschlandweit herausragendes Monument aus der Zeit des 1. Weltkrieges handelt, welches unbedingt der Öffentlichkeit präsentiert werden müsse.
Frau Purps möchte gerne wissen, ob der Eröffnungstermin im Jahr 2019 gehalten werden könne.
Herr Freiesleben antwortet, dass man bemüht sei, dies einzuhalten. Man müsse sich allerdings auch nach den Finanzplan des Landschaftsverbandes richten und hoffen, dass die Förderung in Höhe von 300.000 Euro für das Jahr 2019 noch zur Verfügung stehe. Denn es sei kaum vorstellbar, dass die Stadt Hagen auf diese Förderung verzichten könne.
Herr Söhnchen stellt fest, dass keine weiteren Rückfragen oder Wortbeiträge zu diesem Tagesordnungspunkt vorliegen und bedankt sich bei Herrn Freiesleben und Herrn Dr. Blank für den Bericht.
