21.06.2017 - 6 Initiative "Kurve kriegen"Bericht der Polizei H...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 21.06.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Passehl und Frau Brockhaus stellen das Projekt „Kurve kriegen“ vor.
Herr Passehl beantwortet die Frage von Frau Cramer, was der Begriff „Peergruppe“ bedeute. Früher hätte man den Begriff „Bande“ verwendet.
Frau Kaufmann bedankt sich für den Vortrag. Sie nimmt Bezug auf die 56 Teilnehmer, die erfolgreich abgeschlossen hätten. Sie bittet um nähere Ausführung darüber, was als erfolgreich definiert sei. Sie sei interessiert daran, was die pädagogische Arbeit ausmache. Seien die Erkenntnisse, die sich bei Wirkung und Erfolg bei der Evaluation niederschlügen, nicht auch präventiv einsetzbar?
Frau Brockhaus führt aus, dass für die Familien der Gesichtspunkt der Freiwilligkeit ganz wichtig sei. Es handele sich um ein Angebot. Man versuche, die Interessen des Kindes herauszufinden und so eine Beziehung aufzubauen.
Frau Kaufmann fragt, welche Rolle die einzelnen Teilnehmer dem Zusammenhang spielten.
Frau Brockhaus berichtet, dass die Gruppe aus Teilnehmern verschiedener Programme bestehe. So könne man systemisch arbeiten.
Herr Passehl ergänzt, dass der pädagogische Erfolg hier von Bedeutung sei. Das erfordere ein Umdenken aus kriminaltechnischer Sicht.
Er schildert ein Beispiel aus der Praxis.
Frau Köppen bestätigt aus ihrer Praxis, dass für diese Altersgruppe die Kombination eines polizeilichen und pädagogischen Konzepts sehr hilfreich sei.
Herr Sondermeyer macht deutlich, dass sich hier zeige, wie wichtig es sei, im konkreten Fall früh einzugreifen. Er fragt, ob man feststellen könne, ob die jungen Menschen bereits vorher selbst Opfer von Straftaten geworden seien. Würden die Eltern auch Opfer ihrer Kinder?
Herr Passehl bestätigt, dass es solche Fälle gebe, in denen die Betroffenen vorher bereits Opfer geworden seien. Die zweite Variante sei eher selten und sei noch nicht vorgekommen.
Frau Kaufmann kündigt an, sich bei Frau Brockhaus und Herrn Passehl bezüglich eines direkten Austausches melden zu wollen.
Herr Reinke stellt abschließend fest, dass es zu begrüßen sei, dass dieses Angebot jetzt als Regelangebot geleistet werde. Er wünscht weiterhin viel Erfolg für die Arbeit.
Anlagen
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(wie Dokument)
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422,9 kB
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