01.02.2017 - 6 Bericht der Lenkungsgruppe "Kooperative Suchthi...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 6
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 01.02.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Reinke erinnert an den Auftrag an die Verwaltung zu dem Thema „Suchtberatung unter einem Dach“, den der Jugendhilfeausschuss vor der Sommerpause im vergangenen Jahr formuliert habe. Seinerzeit habe man bereits im Herbst des letzten Jahres mit Ergebnissen gerechnet. Es sei aber schnell deutlich geworden, dass das nicht funktionieren werde. Er freue sich daher, dass er heute Herrn Schmidt vom Gesundheitsamt zu diesem Thema begrüßen könne, der zu dem Thema berichten werde.
Herr Schmidt berichtet aus der Lenkungsgruppe „kooperative Suchthilfeplanung“
(siehe Anlage zu TOP ).
Er sei der Geschäftsführer der Lenkungsgruppe und habe sich bei dem Vortrag an den Fragen der CDU-Fraktion vom 07.06.2016 orientiert.
Herr Reinke bedankt sich für den Vortrag und erinnert an die Entwicklung der Angelegenheit. Man habe sich natürlich noch ein weiterreichendes Ergebnis gewünscht. Man werde jetzt sehen, wie man weiter mit dem Ergebnis umgehen werde.
Die Vorstellung sei die gewesen, dass man niedrigschwelliger und breiter aufgestellt sein müsse. Zielvorstellung sei ein Zugang und ein Ansprechpartner für die Betroffenen. Man werde sehen, ob sich das verwirklichen ließe. Es würden ja auch noch weitere Beratungen folgen.
Er fragt, ob der angekündigte Fachtag zu dem Thema Grundkompetenz am 03. Mai in Hagen stattfinde.
Herr Schmidt bestätigt, dass der Fachtag in Hagen stattfinde.
Herr Goldbach ergänzt, dass man am 15.12.2016 eine Klausurtagung zu dem Thema Jugendberatung mit den Kollegen der kommunalen Suchtberatung, Frau Keller und seiner Person gehabt habe. Man habe vereinbart, bis März diesen Jahres ein Umsetzungskonzept zu erarbeiten. Das habe immer zur Folge, dass sich jemand in seinem Aufgabenspektrum verändern müsse und sei nicht immer leicht umzusetzen.
Frau Buchholz äußert sich als betroffener Träger. Natürlich sei man bereit, Angebote zu verändern und Konzepte umzustellen. Man müsse sich aber die Frage stellen, was wegfallen könne, wenn etwas Neues komme. Es sei ja leider nicht mehr so, dass die Übertragung von neuen Aufgaben mit zusätzlichen Mitteln vergütet würde.
Der Förderumfang sei schon lange eingefroren und auf gleichem Niveau. Dem stünden wachsende Personalausgaben gegenüber. Grundsätzlich sei eine Entwicklungsbereitschaft vorhanden. Wenn die Politik neue Aufgaben einfordere, müsse klar sein, dass andere Angebote wegfallen müssten oder dafür zusätzliche Mittel bereitgestellt werden müssten.
Herr Reinke nimmt den Hinweis, das Thema noch in der Politik beraten zu müssen, gerne auf. Wenn Hilfe von Seiten der Politik gebraucht würde, sei man gesprächsbereit.
Herr Schmidt spricht die Drogendelikte an Schulen an. Das bewege sich in Hagen noch nicht auf dramatischem Niveau und habe sich nur in geringem Maße erhöht. Der Konsum von Drogen an Schulen sei allerdings weit verbreitet und sei ein großes Problem.
Herr Reinke fragt, ob man dazu einen Bericht der Verwaltung auch aus Sicht der Schulen bekomme könne, wie die Situation sich darstelle.
Herr Goldbach sagt einen gemeinsamen Bericht in Kooperation mit der Polizei zu.
Anlagen
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(wie Dokument)
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43,1 kB
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