01.02.2017 - 4 Aktueller Stand Kindertageseinrichtungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 4
- Sitzung:
-
Sitzung des Jugendhilfeausschusses
- Gremium:
- Jugendhilfeausschuss
- Datum:
- Mi., 01.02.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Hannusch berichtet über den aktuellen Stand der Kindertageseinrichtungen (siehe Anlage zu TOP 4).
Er teilt mit, dass es zurzeit so aussähe, dass man in der Tendenz eine Vielzahl von unversorgten Kindern habe, die auf den Wartelisten stünden. Es handele sich dabei aber um einen Bruttowert, weil sich erst herausstellen müsse, wie viele von den Eltern, die eine Absage erhalten hätten, tatsächlich einen Antrag auf Versorgung stellten. Da werde man erst in den nächsten Monaten eine konkrete Aussage treffen können. Es sei ein landesweiter Trend, der sich auch für Hagen abzeichne, dass es eine höhere Zahl von unversorgten Kindern gebe als in den letzten Jahren.
Das liege unter anderem daran, dass sich der Wegfall des Betreuungsgeldes auswirke.
Außerdem gebe es im Moment eine falsche Mundpropaganda, die verbreitet werde, dass wer sich nicht für einen U-3-Platz anmelde auch keine Ü-3- Platz bekomme.
Das führe zu einem verstärkten Aufkommen an Anmeldungen und könne in naher Zukunft zu Problemen führen. Man habe von Verwaltungsseite Strategien entwickelt, wie man dieser Entwicklung begegnen könne. In der Märzsitzung des Jugendhilfeausschusses werde man konkretere Aussagen dazu machen können.
Frau Köppen möchte wissen, ob die Tagesmütter im U-3-Bereich diesen Bedarf nicht abfedern könnten.
Herr Hannusch antwortet, dass man dabei sei, den Bereich der Betreuung durch Tagesmütter auszubauen. Auch zu dieser Thematik werde man in der März-Sitzung mehr berichten. Zurzeit beschäftige man sich intensiv mit dem Bereich der Großtagespflege, um ein hochflexibles Instrument zu haben, um möglichen Engpässen begegnen zu können.
Herr Goldbach ergänzt, dass das der Schlüssel zur Lösung sein könne. Wenn man sich in den umliegenden Städten den Bereich der Tagespflege anschaue, stelle man fest, dass in Hagen noch viele Kapazitäten geschaffen werden könnten. Man müsse bei den Eltern deutlich machen, dass es sich hierbei nicht um ein minderwertiges Angebot handele.
Auf die Frage von Herrn Reinke, ob es bereits Lösungen dazu gebe, verweist Herr Goldbach auf die März-Sitzung.
Anlagen
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1
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(wie Dokument)
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42,8 kB
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