18.10.2017 - 6.3 Bürger für Hohenlimburg: Situationsbericht und ...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

 

Herr Schmidt bemängelt, dass sich der neue Hagener Wochenmarkt auf dem Friedrich-Ebert-Platz freitags mit dem Hohenlimburger Wochenmarkt überschneidet und somit eine Konkurrenz für den Hohenlimburger Markt darstellt, zumal die Standgebühren für alle Märkte identisch sind. Insbesondere beanstandet er die Umsetzung des im März 2017 gefassten HFA-Beschlusses, der in den vorgeschlagenen Maßnahmen vorsieht, dass der Hagener Werbemarkt freitags von 16-20 Uhr stattfinden sollte, tatsächlich findet er von 10-18 Uhr statt.

Außerdem sieht der Vorschlag der Verwaltung vor, auf dem neuen Markt keine Waren zum Sofortverzehr anzubieten und es sollten ausschließlich Händler dort anwesend sein, die aus ihren eigenen Mitteln Werbung für die Märkte machen sollten, an denen sie zusätzlich noch teilnehmen. Auch diese Aspekte werden seiner Meinung nach nicht eingehalten.

Herr Schmidt äußert sich kritisch zur Antwort der Verwaltung, in der keine Perspektiven für den Hohenlimburger Wochenmarkt aufgezeigt wurden.

 

An der weiteren Diskussion beteiligen sich die Herren Krippner, Leisten, Sondermeyer und Frau Pfefferer, die anregt, nicht die Verwaltung mit der Ausarbeitung eines Konzeptes für den Hohenlimburger Wochenmarkt zu beauftragen, sondern den bereits bestehenden Arbeitskreis.

 

Herr Voss kündigt zwei Beschlussergänzungsanträge an, da es wichtig ist, dass Betroffene vor Ort in Entscheidungen des Arbeitskreises bzw. der Verwaltung mit einbezogen werden und deshalb die Vorsitzende der Werbegemeinschaft Hohenlimburg zur Sitzung des Arbeitskreises eingeladen werden soll.

Außerdem sollen die Standgebühren für die Marktbetreiber in angemessener Höhe erhoben werden. Da die Gewinn- bzw. Umsatzchancen in Hohenlimburg wesentlich ungünstiger sind als auf dem stark frequentierten Friedrich-Ebert-Platz in Hagen, müssen die Standgebühren in Hohenlimburg entsprechend verringert werden.

 

Herr Strüwer begrüßt die vorgeschlagenen Beschlussergänzungen.

 

Herr Lichtenberg informiert darüber, dass er als Mitglied des Arbeitskreises Wochenmärkte zusammen mit Vertretern der SIHK, der HagenAgentur, Händlern und der Hagener Stadtverwaltung mitwirkt.

Er erklärt, dass der Hagener Wochenmarkt aus logistischen Gründen nicht als Feierabendmarkt betrieben werden kann, da es sich um einen Frischemarkt handelt.

Die Händler, die freitags in Hagen auf dem Friedrich-Ebert-Platz ihre Waren anbieten, würden sehr wohl auch an den anderen Wochentagen an Märkten in Hagen teilnehmen.

Ergänzend führt er aus, dass der Freitag in Hagen zunächst als Probephase bis November 2017 ausgewählt wurde. Zukünftig könnte sich der Markttag in Hagen auf wöchentlich dienstags verschieben.

Zu den Perspektiven erläutert er, dass die Märkte in den Stadtteilen weiterhin berücksichtigt werden sollen.

Wenn jedoch aus jedem Stadtteil ein Vertreter zum Arbeitskreis eingeladen wird, würde das den Rahmen des Arbeitskreises sprengen, da genügend Kompetenz im Arbeitskreis vorhanden wäre.

Eine Gebührenermäßigung für die Stadtteile macht aus seiner Sicht keinen Sinn, wenn die Händler trotzdem nicht in die Stadtteile kommen, weil sie einen zu geringen Umsatz machen.

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Beschluss:

Die Verwaltung wird gebeten, einen Situationsbericht zur Entwicklung des Hohenlimburger Wochenmarktes zu geben. Ebenso wird sie beauftragt, ein Konzept für den Hohenlimburger Wochenmarkt zu entwickeln, das geeignet ist, mehr Standbetreiber und Kundschaft für den Markt zu generieren.

 

 

  1. Beschlussergänzung:

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg regt an, zur nächsten Sitzung des Arbeitskreises Wochenmarkt die Werbegemeinschaft Hohenlimburg einzuladen.

 

  1. Beschlussergänzung:

Die Verwaltung wird aufgefordert, die Standgebühren für den Hohenlimburger Wochenmarkt zu senken, da es rechtlich unzulässig ist, die Standbetreiber in Hohenlimburg mit den gleichen Gebühren zu belegen wie Standbetreiber in der stark frequentierten Hagener Innenstadt mit ungleich heren Umsatz- und Gewinnchancen.

 

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

5

 

 

SPD

4

 

 

Bürger für Hohenlimburg

2

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

13

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen zur Vorlage

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Anlagen

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