13.09.2017 - 4.3 Fortschreibung des Bedarfsplanes für den Rettun...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Herr Lenke stellt seine Kollegin Frau Dr. Hoffmann (ärztliche Leiterin bei der Feuerwehr und Abteilung Rettungsdienst) und ihren Stellvertreter Herrn Knutzen (Verantwortlicher für die Organisation Rettungsdienst). Herr Knutzen und Herr Lenke waren federführend tätig bei der Ausarbeitung des Bedarfsplanes.

Die Vorlage 0661/2017wird von Herrn Lenke erläutert.

Durch einen Gutachter wurde eine Standort-Analyse gefertigt, die ergab, dass der Hagener Süden, der früher als ländlicher Bereich und durch eine Gesetzesänderung nun durch die gestiegene Einwohnerzahl als städtischer Bereich gilt, nicht ausreichend versorgt werden kann. Daraufhin wurde ein Rettungswagen für Hagen-Süd in Betrieb genommen, um die gesetzlich vorgeschriebene Hilfsfrist einhalten zu können.

 

Der gutachterlich festgestellte Bedarf wird komplett über die Kostenträger refinanziert, der städtische Haushalt wird somit nicht belastet.

 

Der Rettungsdienst wird weiterentwickelt, z.B. werden weitere Fahrzeuge eingesetzt.

 

Herr Glod fragt nach Kooperationen mit anderen Organisationen, z.B. Malteser oder Johanniter.

 

Herr Lenke bestätigt die schon seit Jahren vertraglich bestehenden Kooperationen mit den Organisationen Arbeiter Samariter Bund, Deutsches Rotes Kreuz, Die Johanniter Unfallhilfe und Malteser, die an Fortbildungen usw. beim Hagener Rettungsdienst teilnehmen und somit mit eingebunden werden.

 

Frau Nigbur-Martini möchte wissen, ob man damit rechnet, den ermittelten Personalbedarf tatsächlich auch besetzt zu bekommen.

 

Herr Lenke ist zuversichtlich, dass die Personal- und Baumaßnahmen in angemessenem Umfang erfüllt werden.

 

Herr Schmidt erkundigt sich nach der Entwicklung der Zusammenarbeit mit dem Marienhospital in Letmathe, das für Hohenlimburg seit Schließung des Elseyer Krankenhauses interessant geworden ist.

 

Herr Lenke antwortet, dass das Krankenhaus in Letmathe die Kapazitäten für den Notfallaufnahmebereich Ost übernommen hat und somit zu den Standardkrankenhäusern gehört.

 

Frau Dr. Hoffmann  wirbt für den Rettungsdienstbedarfsplan und gibt weitere Erläuterungen zur Notfallmedizin.

 

Herr Lenke ergänzt, dass der Standort Gasstraße nicht, wie es irrtümlich in einem Zeitungsartikel zu lesen war, verändert, sondern lediglich durch ein weiteres Fahrzeug erweitert werden soll.

 

 

 

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Beschluss:

Die Bezirksvertretung Hohenlimburg empfiehlt dem Rat der Stadt Hagen folgenden Beschluss zu fassen:

 

I.Sachentscheidung:

 

1. Der Rettungsdienstbedarfsplan 2017 für die Stadt Hagen (siehe Anlage 1) wird beschlossen.

 

2. Die festgelegten Schutzziele werden bestätigt.

 

3. Es wird zur Kenntnis genommen, dass die Kostenträger im Gesundheitswesen von der Wirtschaftlichkeit des Rettungsdienstes in der Stadt Hagen überzeugt sind und die in dieser Vorlage dargelegten personellen, organisatorischen und technischen Veränderungen refinanzieren werden.

 

4. Zur Umsetzung des fortgeschriebenen Rettungsdienstbedarfsplanes ist es erforderlich,r den Stellenplan 2018/2019 Stellen wie folgt einzurichten.

 

 

5. Die Verwaltung wird beauftragt, bestehende Verträge mit den Hilfsorganisationen für die rettungsdienstlichen Leistungen im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu erweitern.

 

6. Die Verwaltung wird beauftragt, die notwendigen Maßnahmen zur Umsetzung der im Rettungsdienstbedarfsplan ausgewiesenen Ziele mittels personeller,

 

organisatorischer und technischer Maßnahmen umzusetzen und den Rettungsdienst der Stadt Hagen weiter zu entwickeln.

 

 

II.Refinanzierung

1. Die Kosten des Rettungsdienstes gemäß Rettungsdienstbedarfsplan werden durch die Rettungsdienstgebühren refinanziert (TP1270).

 

2. Die Aufwendungen für die Besetzung von Rettungswagen bzw. Krankentransportwagen durch die gemeinnützigen Hilfsorganisationen fließen in der vollen Höhe in die Gebührenkalkulation ein..

 

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Abstimmungsergebnis:

 

Ja

Nein

Enthalten

CDU

6

 

 

SPD

3

 

 

Bürger für Hohenlimburg

1

 

 

Bündnis 90 / Die Grünen

1

 

 

HAGEN AKTIV

1

 

 

 

 

X

Einstimmig beschlossen

 

Dafür:

12

Dagegen:

0

Enthaltungen:

0

 

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Anlagen zur Vorlage

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=2864&TOLFDNR=250505&selfaction=print