10.05.2017 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Einleitend macht Herr Kohaupt darauf aufmerksam, dass die Straße „Erlhagen“ vermehrt als Durchgangsverkehrsstraße genutzt werde. Die Stadt Hagen habe zu den Anwohnerbeschwerden bereits Stellung  genommen. Ein Lösungsansatz liege zurzeit nicht vor. In den letzten Tagen seien jedoch in dem Bereich Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt worden.  

 

Herr Gärtig von der Polizei bestätigt, dass bereits mehrfach Kontrollmaßnahmen durchgeführt wurden. Weiterhin weist er darauf hin, dass die Beschränkung in der  Anlieger frei -Zone nur für LKW gilt. Der dort ansässige Reitstall werde oft angefahren.

 

Herr Kohaupt schlägt vor, 30 km/h Piktogramme auf die Fahrbahn aufbringen zu lassen. Die BV-Nord könnte sich bei den Kosten beteiligen. Er macht deutlich, dass eine Durchfahrt durch eine Anliegerstraße nicht bis ins Kleinste zu kontrollieren sei und somit weiterhin mit einer hohen Belastung zu rechnen sei. Ein weiterer Lösungsansatz sei eine Einbahnstraßenregelung.

 

Herr Söhnchen schlägt vor, den Sachverhalt  in der nächsten Sitzung zu beraten, da aus seiner  Sicht die Sachlage nicht zu durchschauen sei.

 

Herr Kohaupt spricht sich dafür aus, den Tagesordnungspunkt in der Sitzung im Juni auf die Tagesordnung zu nehmen und zuvor bei einem Ortstermin zusammen mit der Verwaltung nach Lösungsansätzen zu suchen.

 

Frau E. spricht die geplante Trassenführung für die Amprion 380 kV-Höchstspannungsleitung an. Sie bittet, zu prüfen, ob Möglichkeiten bestehen, eine andere, verträglichere Trassenführung  zu finden und umzusetzen.

 

Herr Kohaupt führt aus dass, soweit ihm bekannt sei, die Bürgermeisterin der Stadt Herdecke bemüht sei, die Höchstspannungsleitungen entlang der Autobahn 45 zu verlegen. Die Stadt Hagen habe seines Wissens nach, bereits im Zuge des Planfeststellungsverfahrens die Anregungen, die für die Umsetzung relevant seien, an die Bezirksregierung Arnsberg weiter gegeben.

 

Frau E. möchte geklärt wissen, wie sich die Stadt Hagen, besonders für den Bereich Bathey, positioniere.

 

Herr Kohaupt sagt zu, die Frage von Frau E. durch die Verwaltung schriftlich beantworten zu lassen.

 

Herr L. sieht den Lösungsvorschlag für eine Trassenführung entlang der A45 als sehr sinnvoll an. Somit würde das Erholungsgebiet rund um den Hengsteysee nicht durch die hohen Masten belastet.

 

Frau S. möchte wissen, warum die Anbringung des Straßenspiegels im Bereich der Straße „Heigarenweg“ abgelehnt worden sei. 

 

Herr Kohaupt entgegnet, dass aus rechtlicher Sicht die Anbringung von Spiegeln im öffentlichen Straßenraum nicht erlaubt sei.

 

 

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