08.02.2017 - 2 Einwohnerfragestunde

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Wortprotokoll

Herr M. macht auf die schlechte Infrastruktur in Garenfeld aufmerksam. Er merkt an, dass besonders die Kinder und Jugendlichen auf die Busse angewiesen seien. Wegen der sehr stark befahrenen Straßen in und um Garenfeld und mangels fehlender Geh- und Radwege müssten die Kinder oft von ihren Eltern mit dem Auto gefahren werden und könnten nicht mit dem eigenen Fahrrad fahren. 

 

Um die Geschwindigkeit im Bereich des Neubaugebietes in Garenfeld etwas zu verringern, habe die Fraktion Hagen Aktiv bereits im Juni 2016 einen Antrag  auf Verlegung des Ortseingangsschildes Garenfeld gestellt. Er und viele Anwohner würden sich der Bitte anschließen, da durch die Verlegung des Ortseingangsschildes die Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h auf 50 km/h reduziert werden könnte.

 

Herr Kohaupt geht auf die Bedenken und Einwände von Herrn M. ein und weist nochmals darauf hin, dass dieser Bereich in den Zuständigkeitsbereich des Landesbetriebes Straßen NRW falle und somit die Stadt Hagen bedauerlicherweise aus rechtlichen Gründen nichts unternehmen könne. Er sagt zu, ihm das schriftliche Begründungsschreiben der Verwaltung aus dem letzten Jahr zukommen zu lassen.   

 

Weiterhin möchte Herr M. wissen, ob die Villigster Straße nicht etwas attraktiver für Fuß- und Radfahrer gestaltet werden könnte. 

 

Herr Kohaupt macht nochmals darauf aufmerksam, dass es sich auch hier um eine Straße handle, die in den Zuständigkeitsbereich  des Landesbetriebes Straßen NRW falle.

Es sei ferner beabsichtigt, die Villigster Straße als Bedarfsumleitung der A45 auszuweiten, sobald die Brücke an der Hammacherstraße fertigstellt sei. Herr Kohaupt schlägt den Bürgerinnen und Bürgern vor, Unterschriften für einen Fuß-und Radweg an der Villigster Straße zu sammeln und die Bezirksregierung zu bitten, sich für einen Ausbau der Straße einzusetzen. Eine weitere Möglichkeit sei, einen Antrag  an den Petitionsausschuss des Landtags zu stellen.

Er werde den Landesbetrieb NRW anschreiben und Herrn M. informieren sobald eine Stellungnahme vorliege.

 

 

Frau Sch. erinnert an ihre Frage bezüglich der Markierungsarbeiten an der Hagener Straße. Erneut bemängelt sie, dass wegen der fehlenden Markierung die Busse bei hoher Geschwindigkeit bis fast auf den Bürgersteig fahren würden. Da an dieser Stelle der Gehweg sehr eng ist, bittet sie um Anbringung einer ausgeweiteten Markierung auf die Fahrbahn.

 

Herr Wehner entgegnet, dasslt. Mitteilungen der Verwaltung eine andere Markierung nicht möglich sei, da die LKW,die aus der Denkmalstraße kommend nach links

abbiegen wollen, keinen ausreichenden Platz hätten.

 

Herr Kohaupt teilt mit, dass die Fahrkurve aufgetragen wurde, die ein Abrücken von der vorhandenen Bordsteinflucht verbiete. Das würde mit der Markierung in der Denkmalstraße zusammenhängen, die etwas "abgekröpft" wurde. Von daher könne  keine andere Randmarkierung vor den Bordsteinverlauf gelegt werden.

 

Weiterhin macht Frau Sch. darauf aufmerksam, dass das Stoppschild an der Denkmalstraße in Richtung Hagener Straße sehr häufig von den Autofahrern nicht beachtet würde. Sie schlägt eine gelegentliche Überwachung durch die Polizei vor.  

 

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