18.10.2017 - 2 Einwohnerfragestunde
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 18.10.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau W. berichtet über den schweren Autounfall, der sich am 3. Oktober ereignet hat und in ihrem Garten endete. Zehn Minuten vorher habe ihre Tochter noch mit einer Freundin im Garten gespielt. Was hätte passieren können, möchte Frau W. sich erst gar nicht ausmalen.
So informiert Frau W. über mehrere Problematiken die einen Unfall, insbesondere auf diesem Stück der Osemundstraße, leicht geschehen lassen. Hauptsächlich fehle es dort an entsprechenden Schildern, die eine Geschwindigkeitsbeschränkung dringend erforderlich machen. So sei an dieser Stelle eine Geschwindigkeit von 100 km/h erlaubt, was in der Praxis aber genau zu solchen Unfällen führe. Zumal es nicht nur oberhalb sondern auch unterhalb des Teilstückes sehr wohl Geschwindigkeitsbeschränkungen auf 50 km/h gebe.
Zudem fehle, zum Schutz der Autofahrer aber auch der Anwohner des Grundstückes, eine entsprechende Leitplanke.
Herr Dahme spricht die Bemühungen um einen Verkehrsspiegel an.
Hierzu berichtet Frau W., dass solche Versuche vor etlichen Jahren bereits durch Ihren Großvater unternommen wurden, aber die zuständigen Behörden einen solchen immer abgelehnt haben.
Auf die Ausführungen durch Herrn Huyeng, die auch auf Nachteile eines Verkehrsspielgels hinweisen, wie beispielsweise die falsche Einschätzung der Entfernung und der Geschwindigkeit eines Fahrzeuges erklärt Frau W. anschaulich die örtlichen Gegebenheiten. So sei ein Verlassen ihres Grundstücks ohne zusätzliches Horchen nach Fahrzeuggeräuschen nicht möglich, da man die Straße nur etwa 15 Meter einsehen könne. Wenn also Fahrzeuge mit der dort zugelassenen Geschwindigkeit von 100 km/h, im Moment des Ausfahrens aus der Einfahrt, fahren, sei ein Reagieren zur Unfallvermeidung nicht mehr möglich. Die Entwicklung des in den Jahren zugenommenen Verkehrs aber auch die immer leiser werdenden Autos tragen darüber hinaus dazu bei.
Aus diesem Grund halte Frau W. die Anbringung eines solchen Verkehrsspiegels an dieser Stelle doch für sinnvoll. So sei es der Familie dann zumindest möglich auch etwas weiter entfernte Fahrzeuge überhaupt zu sehen.
Zur besseren Veranschaulichung der Gesamtsituation hat Frau W. Bilder des Straßenverlaufs mitgebracht, die sie umhergehen und der Geschäftsführung zur Weitergabe und zum Verbleib überreicht.
Frau W. möchte wissen, wer für die angesprochene Geschwindigkeitsbeschränkung zuständig sei, darüber hinaus, wer für die Anbringung der fehlenden Leitplanke und bittet die Bezirksvertretung um Unterstützung.
Herr Huyeng informiert dazu, dass es sich um eine Landesstraße handelt und somit der Landesbetrieb Straßenbau zuständig sei.
Herr Neuhaus macht darauf aufmerksam, dass im kommenden Jahr der Ausbau des noch fehlenden Stückes der Straße ausgeführt werden soll. In diesem Zusammenhang bestehe die Möglichkeit eine vernünftige Lösung zu finden. Im oberen Bereich habe man bereits Optimierungen durch Umsetzung von Leitplanken vorgenommen, was an der beschriebenen Stelle mit Anbringung von Leitplanken auf einer Länge von etwa 18 Metern fortgeführt werden könne.
Herr Dahme sagt Frau W. die Weitergabe des Geschilderten an die entsprechende Fachverwaltung zu, die mit dem zuständigen Landesbetrieb Kontakt aufnehmen könne, um auf die bestehenden Wünsche nach einer Geschwindigkeitsbeschränkung und der Anbringung einer Leitplanke zur Verbesserung der Sicherheit hinzuweisen.
Darüber hinaus ergeben sich keine weiteren Fragen.
