08.03.2017 - 5.2 Vorschlag der SPD-Fraktion: Glas- und Papiercon...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.2
- Gremium:
- Bezirksvertretung Eilpe/Dahl
- Datum:
- Mi., 08.03.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Vorschlag zur Tagesordnung
- Federführend:
- BV - Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Bearbeitung:
- Iris Schünadel
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Liedtke räumt ein, dass man in der vergangenen Zeit, gewissermaßen seit Weihnachten, aufgrund eines erhöhten Krankenstandes massive Probleme mit den eigentlichen Leerungsintervallen habe.
So konnten Standorte, die zwei oder sogar drei Mal wöchentlich abgefahren werden, tatsächlich nur einmal realisiert werden.
An der nachfolgenden Erörterung nehmen Frau Opitz, Frau Engelhardt, Frau Peddinghaus sowie die Herren, Schulz, Dahme, Huyeng, Neuhaus, Hoffmann und Herr Liedtke teil.
So bittet Herr Schulz erneut darum, nochmals die Möglichkeit zur Schaffung eines weiteren Containerstandortes im Bereich Eilpe zu prüfen. Den Wegfall des Standortes bei Lidl könne man deutlich merken.
Frau Opitz schlägt vor, an den vorhandenen Standorten einen weiteren Container aufzustellen. So bezahle der Bürger für die Entsorgung und müsse damit auch die Möglichkeit haben, seinen Müll entsprechend entsorgen zu können.
Herr Liedtke teilt dazu mit, dass der Wegfall des Standortes bei Lidl, was die jährliche Sammelmenge von Papier und Glas betreffe, kaum Auswirkungen gehabt habe, was daran lag, dass insbesondere dieser Standort, aber auch der Container in der
Augustastraße, eher dazu genutzt wurde, um Restmüll zu entsorgen.
So habe man im letzten Jahr insgesamt 50 Tonnen weniger Müll eingesammelt.
Darüber hinaus werde man versuchen, einige Standorte mit größeren Containern auszustatten. Auch werbe der HEB dafür, dass sich Haushalte für die „blaue Tonne“ entscheiden.
Hier vermuten viele Bürger aber eine spätere Einführung einer Gebühr, sodass viele sich dagegen entscheiden.
Herr Neuhaus macht deutlich, dass mit Wegfall der vielen Standorte die Bürger nicht im selben Zuge darüber informiert wurden, dass es die Möglichkeit der gebührenfreien „blauen Tonne“ überhaupt gebe. Dies wissen viele gar nicht.
Darüber hinaus habe er schon mehrfach angesprochen, dass viele Gewerbetreibende im Hagener Süden ihren Papiermüll ebenfalls in den noch vorhandenen Containern entsorgen oder daneben stellen, was zur Folge hat, dass der Normalbürger noch weniger freie Kapazitäten zur Verfügung hat. Hier müssen die Gewerbeunternehmen ebenfalls über die Möglichkeit zur persönlichen Aufstellung eines Containers informiert werden.
Darüber hinaus sind die Standorte mit jeder Abfuhr zu reinigen.
Frau Peddinghaus macht den Vorschlag, dass beispielsweise mit Zusendung der Grundbesitzabgabenbescheide auf die gebührenfreie Sammeltonne hingewiesen werden könne.
Dies, so Herr Liedtke, wolle er mitnehmen.
Verschiedene Vorschläge, wie zum Beispiel mit Aufklebern auf den Containern, die auf die nächste Leerung hinweisen; der Erstellung eines Notfallplanes mit möglichen Springerfahrern; Container mit Füllstandsanzeige oder die Vergrößerung des Durchlasses für den Einwurf, um Verstopfungen der Öffnungen zu vermeiden; können aus verschiedenen Gründen, die Herr Liedtke im Einzelnen ausführt, nicht realisiert werden.
Herr Huyeng informiert dazu, dass es vor etwa 8 Wochen entsprechende Gespräche mit dem HEB aber auch mit dem Umweltamt gegeben habe, dass unter anderem verstärkt die „blaue Tonne“ beworben werden soll.
Herr Schulz macht in diesem Zusammenhang darauf aufmerksam, dass am Standort Jägerstraße der herumliegende Müll ständig in diese Kurve geweht werde. Hier bittet er darum, dass der vom Standort stammende Müll auch in der Kurve entfernt werde.
Herr Liedtke sagt zu, den Hinweis mitzunehmen.
Herr Dahme spricht die Übersicht bezüglich der Zeitintervalle an.
Herr Liedtke informiert dazu, dass die Standorte mit den 3,2 cbm Containern in der Regel zweimal wöchentlich geleert werden. Stärker frequentierte Standorte, wie zum Beispiel „Rafflenbusch“ werde dreimal angefahren. Glascontainer einmal die Woche.
Darüber hinaus führen die Fahrer selbst eine Statistik, wie voll die Container sind, der HEB ebenfalls, sodass die Leerungsintervalle danach angepasst werden.
Weiterer Diskussionsbedarf ergibt sich nicht.
Herr Dahme verliest einen Beschlussvorschlag, über den wie folgt abgestimmt wird:
Anlagen zur Vorlage
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1
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(wie Dokument)
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16,7 kB
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2
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(wie Dokument)
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396 kB
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