27.06.2017 - 9.4 Förderprogramm "Soziale Stadt Wehringhausen" - ...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9.4
- Gremium:
- Bezirksvertretung Hagen-Mitte
- Datum:
- Di., 27.06.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Berichterstatterin: Frau Keller
Frau Keller informiert über den im Mai vom Minister Groschek überreichten Zuschussbescheid zum Ausbau des Wilhelmsplatzes, dessen Beginn für das Frühjahr 2018 geplant sei.
Zurzeit laufen die Vorbereitungsarbeiten für die Umgestaltung des Bodelschwinghplatzes. Der Baubeginn ist für August 2017 vorgesehen. In diesem Zusammenhang informiert Frau Keller von einem Termin am 19.06.2017 mit der Bezirksregierung Arnsberg und dem zuständigen Ministerium zur Verlängerung des Programms „Soziale Stadt Wehringhausen“ ab 2018, bei dem unter anderem über die Wiederherrichtung des Brunnens auf dem Bodelschwinghplatz gesprochen wurde. Die geschätzten Kosten in Höhe von 130.000 € können nur durch Verschiebung von Projekten aus dem bestehenden Bewilligungsbescheid aufgebracht werden. So sei man übereingekommen, den zweiten Bauabschnitt an der Villa Post am Jahresende neu zu beantragen und damit die Realisierung um ein halbes Jahr zu verschieben. Außerdem werde verwaltungsintern geprüft, ob auf der „Bohne“ eine feste Toilettenanlage anstelle von Mobiltoiletten realisiert werden könne.
Die Bezirksregierung und auch das Ministerium haben grundsätzlich ihre Bereitschaft zur Verlängerung des Projektes erklärt. Zu diesem Zwecke müsse das „Integrierte Handlungskonzept“ aus 2007 fortgeschrieben werden. Es sei angedacht, dies im Wege der Ausschreibung an ein externes Büro zu vergeben.
Folgende Projekte seien unter anderem bei einer Aufstockung des Programms vorgesehen:
- Barrierefreier Ausbau des Tunnelausgangs Augustastraße
- Realisierung eines Mehrgenerationenparks in der Pelmkestraße nach Abriss von Problemimmobilien
- Ausbau der Spielplätze an der Emil-Schumacher-Schule und Janusz-Korczak-Schule
- Absenkung von ca. 70 Bürgersteigen in Wehringhausen
- Ausweitung der Fassadenprogramms
- Mögliche Zuwegung zur Varta-Insel mit Zugang zum Wasser
Auch sei eine soziale Begleitung aller Projekte für 5 Jahre angedacht.
Auf die Frage von Herrn Quardt teilt Frau Keller mit, dass regelmäßig ein Eigentümerstammtisch mit dem Quartiersmanagement, auch mit Hauseigentümern der Häuser am Bodelschwinghplatz stattfindet. Außerdem gebe es Interessenten, die in die Sanierung der Häuser investieren möchten. Ein Gesamtkonzept werde verwaltungsintern diskutiert. Herr Schwemin sagt zu, im nichtöffentlichen Teil der Sitzung zu diesem Thema zu berichten.
Auf die Frage von Frau Schuchardt zur möglichen Finanzierung der geplanten Toilettenanlage auf der „Bohne“ erwidern die Vertreter der Verwaltung, wie Herr Schwemin und die Damen Hammerschmidt und Keller, dass Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden, um das Aufstellen von mobilen Toiletten zu verhindern.
Auf den Hinweis von Herrn Ali Oglu, mögliche Nutzer der Toilettenanlage, wie Methadonpatienten in die Pflicht zu nehmen, die Anlage sauber zu halten, berichtet Frau Keller, dass dies schon bei mobilen Toiletten versucht wurde, was nicht funktioniert habe.
Herr Cosgunoglu möchte wissen, wie die Verkehrsführung für den Verkehr der Augustastraße geplant sei und ob der Verkehr auf die Lange Straße umgeleitet werden soll.
Frau Keller berichtet, dass nach ihrer Kenntnis der Verkehr auf der Lange Straße durch eine Umleitung nur unwesentlich zunehmen werde. Sie sagt zu, detaillierte Informationen durch Herrn Stahlhut zu Protokoll zu geben.
Auf eine weitere Frage von Herrn Ali Oglu teilt Frau Keller mit, dass das Fassadenprogramm gut angenommen werde. Es werden im Jahr ca. 200.000 € Zuschussgelder bewilligt. Auch die Wohnungsbaugenossenschaften, wie die GWG, nehmen an dem Programm teil. Weiter berichtet Frau Keller auf die Nachfrage von Herrn Quardt, dass Zuschüsse bis zu einem Anteil von 50 % bewilligt werden.
Herr Quardt bedankt sich bei Frau Keller für die ausführliche Berichterstattung.
