07.02.2017 - 10.9 Förderprogramm "Soziale Stadt Wehringhausen" - ...

Beschluss:
ungeändert beschlossen
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Wortprotokoll

Berichterstatter: Herr Stahlhut

 

Herr Grothe stellt kurz Herrn Stahlhut als Nachfolger für Frau Schwill-Höbig vor, die in den Ruhestand gegangen sei.

 

Herr Stahlhut informiert, dass mit den Arbeiten des ersten Bauabschnitts an der Lange Straße vor ca. 2 Wochen begonnen wurde. Den Anfang stelle die Herrichtung eines Zebrastreifens an der Kreuzung Lange Straße/ Bachstraße dar. Die Arbeiten werden bis zur Kreuzung zum Bergischen Ring ca. 10 Wochen andauern.

 

Des Weiteren sind die Arbeiten am Rollschuhplatz in der Dömbergstraße bis auf kleinere Arbeiten fertiggestellt.

 

Auch berichtet Herr Stahlhut aus der Stadtteilkonferenz, die am 21.01.2017 stattgefunden habe. Im Rahmen des Integrierten Handlungskonzeptes seien noch einige Maßnahmen aufgezeigt worden, die für den Stadtteil noch von großer Bedeutung sind. Da die bisherigen Mittel des Projektes „Soziale Stadt Wehringhausen“ so gut wie ausgeschöpft sind, sei angedacht, ein neues Fördervolumen zu beantragen um über weitere Mittel verfügen zu können.

 

Priorisiert wird zunächst die Neugestaltung des Tunnelausgangs vom Bodelschwinghplatz zur Augustastraße, der als Angstraum wahrgenommen werde. Die Arbeiten am Bodelschwinghplatz werden auch die Umgestaltung des Tunneleingangs beinhalten. Dieser werde barrierefrei und bekomme eine neue Innengestaltung. Eine entsprechende Vorentwurfsplanung für den Ausgang Augustastraße sei eingeleitet.

 

In zweiter Priorität werde eine Nord- Südverkehrsverbindung, d.h. von der Augustastraße bis zum Stadtgarten gewünscht, da Busverbindungen nur in Querrichtung bestehen. Die Verwaltung lote zu diesem Zweck die Möglichkeit eines Bürgerbusses aus. Der Wunsch nach Errichtung einer Seilbahn sei nicht förderfähig und könne nur durch private Initiativen verwirklicht werden. Die Verwaltung könne dort nur unterstützend einwirken und sich nicht aktiv beteiligen.

 

Als Letztes seien auch Pocket-Parks als kleine Grünanlagen an verschiedenen Stellen gewünscht. Durch Abriss von Schrottimmobilien könnten sich geeignete Standorte ergeben.

 

Herr Quardt merkt zum Wunsch einer Seilbahn an, dass diese auch unterhalten werden müsse.

 

Herr Grothe wirbt um politische Unterstützung der Bezirksvertretung Hagen-Mitte für die Aufstockung des derzeitigen Fördervolumens des Projektes „Soziale Stadt Wehringhausen“, um die angesprochenen Maßnahmen noch durchführen zu können, da Eigenmittel der Stadt hierzu auch eingesetzt werden müssen.

 

Mittel aus dem neuen Förderprogramm für Schrottimmobilien könnten in Wehringhausen mit eingebracht werden.

 

Zu einem möglichen Pressebericht zum Schlachthof informiert Herr Grothe, dass ein Rückkauf verhandelt werden könne. Durch die neu gebildete Hagener Industrie- und Gewerbeflächengesellschaft (HIG) habe die Stadt auch ein Instrument zur Wirtschaftsförderung. Man könne sich vorstellen, gewerbliche Nutzungen in Wehringhausen neu zu sortieren.

 

Auch in Richtung Presse stellt Herr Grothe klar, dass die Errichtung eines Pumptracks auf der „Bohne“ korrekt geplant sei. Dieser Pumptrack sei in erster Linie für Fahrräder gedacht und nicht für Skater, da diese erheblichen Lärm verursachen und zu Beschwerden bei den Anwohnern führen könne.

 

Auf den Vorschlag von Herrn Kempkens sagt Herr Grothe, dass entsprechende Verbotsschilder auch geplant sind.

 

Herr Quardt sagt die politische Unterstützung der Bezirksvertretung bei der Aufstockung des notwendigen Fördervolumens zu, soweit der Bezirksvertretung entsprechende Unterlagen zur Verfügung gestellt werden.

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Beschluss:

Der Bericht wird zur Kenntnis genommen

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Abstimmungsergebnis:

 

X

Zur Kenntnis genommen

 

 

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