21.06.2005 - 2 Sachstandsbericht HEB (Stadtsauberkeit, gelbe S...
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2
- Sitzung:
-
Sitzung des Umweltausschusses
- Gremium:
- Umweltausschuss
- Datum:
- Di., 21.06.2005
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:07
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des
Diskussionsergebnisses:
Herr König berichtet zum
Thema Stadtsauberkeit, die Zusammenarbeit gestalte sich schwieriger. In der
übernächsten Woche werde ein weiteres Projekt in den Bereichen Wehringhausen
und Altenhagen beginnen. Im Zusammenhang mit einem Beschluss der BV Mitte zur
Intensivierung der Reinigung im Bereich des Fun-Parkes vertrete er die
Auffassung, der Verursacher sei eindeutig auszumachen. Daher sei vom
Veranstalter als Verursacher eine Übernahme der Kosten zu verlangen.
Herr Sasse berichtet,
für die Verteilung der gelben Säcke werde ein neues Verfahren eingeführt. Alle
Haushalte werden in der nächsten Woche mit einem Paket gelber Säcke versorgt,
mit einer beiliegenden Abholkarte können weitere zwei Rollen Säcke ausgehändigt
werden. Auf die Fragen von Herrn Breddermann erläutert Herr König,
dass im vergangenen Jahr 5 Mio. Säcke verteilt und die Kosten dadurch in die
Höhe getrieben wurden. Eingesammelt wurden 1,5 1,7 Mio. Säcke. Der
DSD-Vertrag werde nicht über die Gebührenbedarfsberechnung abgerechnet. Mit dem neuen Verteilungsmodus sei der
normale Bedarf gedeckt, sofern die gelben Säcke nicht fremdverwendet werden.
Im Wettbewerb mit anderen Betrieben müsse HEB wirtschaftlich vorgehen. Frau
Kuschel-Eisermann begründet einen höheren Bedarf für Familien und fragt
nach der Möglichkeit des Einsatzes der gelben Tonne. Herr König
erläutert, DSD gehe davon aus, in Hagen werden rund 3.200 to Material
gesammelt. Dies sei festgeschrieben, für Mehrablieferungen werde nicht
zusätzlich gezahlt. Die gelbe Tonne sei aufgrund des Platzmangels in vielen
Bereichen nicht eingeführt worden. Erfahrungen aus anderen Gemeinden haben
gezeigt, dass die Tonne vielfach als 2. Restabfalltonne missbraucht werde. Das
neue Ausgabeverfahren solle für ein Jahr praktiziert werden. Für Frau
Neuhaus ist einerseits eine Rationierung der gelben Säcke nicht hinnehmbar,
andererseits werde ein bürokratischer Aufwand betrieben. Herr König
erläutert die Notwendigkeit der sorgfältigen Kostenkalkulation, um
entsprechende Aufträge als kommunales Unternehmen erhalten zu können und weist
den Aufbau bürokratischen Aufwands zurück. In berechtigten Einzelfällen werde
eine großzügige Regelung ermöglicht. Herr Erlmann schlägt vor, der
Umweltausschuss solle das Vorgehen begleiten, beobachten und Ende des Jahres
einen kleinen Zwischenbericht sowie im nächsten Jahr einen Erfolgsbericht
erhalten.
