02.05.2005 - 11 Zukunftsfähigkeit der Stadt Hagen- Demografie u...

Beschluss:
geändert beschlossen
Reduzieren

Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Berichterstatter: Herr Schädel

Für Frau Kuschel-Eisermann ist die Erhöhung der Einwohnerzahl sowie Kinderfreundlichkeit und Unterstützung junger Familien sehr wichtig. Die Vorschläge der CDU-Fraktion sollen eingearbeitet werden. Herr Dr. Schmidt spricht die Themen demographischer Wandel, Alterung der Bevölkerung und Kinderfreundlichkeit an, bei denen auch der Bund initiativ werden müsse. In Umfragen sei die Wohnumfeldattraktivität hoch angesiedelt, hier könne auch der UWA wichtige Akzente setzen. Am Hagenspezifischen Image und der Identität zu Hagen müsse gearbeitet werden. Für Herrn Blauscheck gehören die Belange des Naturschutzes in die Zielformulierung mitaufgenommen. Frau Kingreen sieht eine direkte Verbindung zu der im nachfolgenden TOP zu diskutierenden Agenda-Vorlage. Eine attraktive Landschaft werde den Bürgern immer wichtiger. In der letzten Zeit seien durch Ausweisung von  Wohn- und Gewerbeflächen Fakten geschaffen worden, jedoch müsse den nachfolgenden Generationen Handlungsspielraum gelassen werden. Auch die Fraktion der Grünen werde ein Konzept erstellen. Frau Priester-Büdenbender sieht in der Vorlage eine gute Analyse und in dem Papier der CDU-Fraktion gute Vorschläge. Alle Vorschläge sollten gesammelt und zu einem Gesamtkonzept zusammengeführt werden. Frau Kuschel-Eisermann möchte das Papier der CDU-Fraktion direkt in die Vorlage eingearbeitet haben. Herr Schädel führt aus, bisher eine Analyse gestartet zu haben, worauf aufgebaut werden könne. Aus verschiedensten Vorschlägen und Papieren seien nun Handlungsanweisungen zusammenzustellen. Es solle nicht gesund geschrumpft sondern dem entgegengesteuert werden. Dabei müsse jedoch jedem klar sein, dass eine qualitative Steigerung entsprechende Kosten nach sich ziehen werde. Herr Flack möchte die dörflichen Charaktere fördern und einbauen und in Planungen konkreter werden. Herr Breddermann sieht die Möglichkeit, grobe Ziele zu formulieren und erreichbare Teilziele mit Prioritäten zu versehen, beispielsweise solle das Ökokonto eingeführt und industrielle Brachen bearbeitet werden. Herr Mervelskämper ist der Ansicht, Bindungen an Ortsteile zu fördern und dadurch eine Identifikation  und Infrastruktur zu schaffen, d.h., heutige Wohnbereiche zu stärken sei besser, als nach außen zu gehen.

Reduzieren

Beschluss:

 

1.      Der Bericht der Verwaltung wird zur Kenntnis genommen.

2.      Die Verwaltung wird beauftragt, das Thema aufzubereiten, fortlaufend zu bearbeiten, mit den Bürger/innen zu diskutieren und daraus ableitend ein fachübergreifendes Handlungs- und Maßnahmenkonzept für eine zukunftsorientierte gesamtstädtische Entwicklung zu erarbeiten.
In Handlungskonzepte sind die Papiere der Fraktionen mit einzuarbeiten.

3.    Die Politik wird fortlaufend informiert.

 

Reduzieren

 

Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

Online-Version dieser Seite: https://allris.hagen.de/publicto020?SILFDNR=281&TOLFDNR=16720&selfaction=print