13.09.2017 - 9 Bericht aus den Begegnungsstätten
Grunddaten
- TOP:
- Ö 9
- Sitzung:
-
Sitzung des Seniorenbeirates
- Gremium:
- Seniorenbeirat
- Datum:
- Mi., 13.09.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Herr Ludwig berichtet, dass die Arbeitsgruppe der Verbände an die Vorsitzende des Sozialausschusses herangetreten ist und gebeten hat, einen Antrag bzgl. der Förderung der Begegnungsstätten mit in die nächste Sozialausschusssitzung zu nehmen. Die Altenstuben und Begegnungsstätten sind seit 2004 in der Fördersumme i.H.v. 340.800,- € pro Jahr für alle Einrichtungen festgeschrieben. Da sich allein die Personalkosten seit 2004 um 35 % erhöht haben und das vertraglich erforderliche Personal auch weiterhin in den Begegnungsstätten vorgehalten wird, ist der Betrag bei weitem nicht ausreichend. Die Verbände finanzieren zusätzlich fast 50% noch einmal aus Eigenmitteln. Die Verbände möchten die Öffnungszeiten nicht weiter beschneiden und haben daher diesen Antrag gestellt. Gewünscht ist eine Dynamisierung der Förderung ab 2018. Unter Berücksichtigung der Haushaltslage der Stadt Hagen wird um eine jährliche Erhöhung der Fördersumme um 2% gebeten, was einem Betrag von ca. 7.000,- € pro Jahr für alle Verbände entsprechen würde.
Herr Ludwig bittet bereits jetzt um Unterstützung des Antrags von Seiten des Seniorenbeirates.
Herr Goldbach erläutert, dass mit der Vorsitzenden ein anderes zeitliches Gerüst vorgesehen ist, die Verbände im Sozialausschuss nicht antragsberechtigt sind und der Antrag somit von einer Fraktion eingereicht werden müsste und es ggf. besser sei, den Antrag mit dem Gesamthaushalt zu beraten. Vorgeschlagen wurde deshalb, dass der Antrag mit der Einladung zum nächsten Sozialausschuss den Mitgliedern zugesendet wird und somit dem Sozialausschuss vorliegt und die Vorsitzende auf den Antrag eingeht und darauf hinweist, dass er bei den Haushaltsplanberatungen wieder aufgenommen wird. Dies gibt der Verwaltung auch die Gelegenheit den Diskurs darüber zu führen. Der Haushalt wird auch im Seniorenbeirat vorgelegt und besprochen und der Seniorenbeirat könnte dann dazu entsprechend votieren.
Frau Sauerwein betont, dass es wichtig ist, dass der Seniorenbeirat hierzu auch sein Votum abgeben kann und soll und regt an, dass schon einmal, auch für den Sozialausschuss, die Information mitgegeben wird, dass der Seniorenbeirat den Antrag wohlwollend zur Kenntnis nimmt. Frau Sauerwein bittet die Mitglieder, die in Fraktionen sind, in den Fraktionen für diesen Antrag zu werben. Eine endgültige Beschlussfassung erfolgt in der nächsten Sitzung im November.
Herr Wegener wird im Rahmen seiner Berichterstattung aus dem Seniorenbeirat im Sozialhilfeausschuss mitteilen, dass der Seniorenbeirat den Bericht der Begegnungsstätten zur Kenntnis genommen und besprochen hat.
In der nächsten Sitzung des Seniorenbeirats wird Herr Ludwig einen Rückblick auf 2017 und einen Ausblick auf 2018 aus der Arbeit der Begegnungsstätten geben.
