22.06.2017 - 2.2 Personalbericht I. Quartal 2017
Grunddaten
- TOP:
- Ö 2.2
- Gremium:
- Haupt- und Finanzausschuss
- Datum:
- Do., 22.06.2017
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beratung:
- öffentlich
- Vorlageart:
- Berichtsvorlage
- Federführend:
- FB11 - Personal und Organisation
- Bearbeitung:
- Bianca Martinez
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Herr König hält die hohe Anzahl befristeter Arbeitsverhältnisse für problematisch, da die betroffenen Mitarbeiter oft nicht bei der Stadt Hagen gehalten werden können.
Die Aussage im Personalbericht, dass Neueinstellungen hauptsächlich in technischen, sozialen und medizinischen Bereichen erfolgt seien, halte er im Hinblick auf das Jahr 2016 für falsch. Es seien 60 Mitarbeiter in der allgemeinen Verwaltung und 46 im Bereich der Spezialdienste eingestellt worden.
Die Zahl bei der allgemeinen Verwaltung sei falsch berechnet und offensichtlich an der Haushaltskonsolidierung orientiert mit der Maßgabe, dass freie Stellen nicht mehr ausreichend besetzt werden könnten und externe Mitarbeiter eingestellt werden müssen.
Die Verwaltung habe die Personalpolitik ausschließlich unter dem Gesichtspunkt der Haushaltskonsolidierung betrieben. Viele Bereiche seien unterbesetzt. Es sei daher eine verstärkte Ausbildung erforderlich.
Herr Oberbürgermeister Schulz teilt dazu mit, dass die Stadt Hagen im Vergleich zu den Vorjahren im Jahr 2017 verstärkt ausbilde. Dies reiche jedoch für die mittelfristige Bereitstellung von Personal möglicherweise noch nicht aus. Externe Einstellungen im Verwaltungsbereich seien manchmal als Reaktion auf akute Situationen erforderlich.
Frau Piepenstock sagt zu, dass für den Bericht im Herbst das Thema „befristet Beschäftigte“ aufgearbeitet werde, um zu verdeutlichen, in welchen Fällen befristet eingestellt wird. Hauptsächlich gehe es um Vertretungssituationen im Erziehungsbereich.
Herr König bezieht sich auf den Antrag der CDU hinsichtlich des zweiten Bauleitplaners. Der frühere Mitarbeiter, der in Hagen befristet beschäftigt gewesen sei, habe außerhalb Hagens einen unbefristeten Vertrag erhalten. Möglicherweise hätte es Lösungen gegeben, um den Mitarbeiter in Hagen zu halten.
Herr Oberbürgermeister Schulz betont, dass sehr genau darauf geachtet werde und dass es in der Regel nicht passiere, dass Mitarbeiter die Stadt aus solchen Gründen verließen. An den Stellen, wo dauerhaft personalwirtschaftlicher Bedarf bestehe, würden den Mitarbeitern frühzeitig Perspektiven aufgezeigt.
Anlagen zur Vorlage
| Nr. | Name | Original | Status | Größe | |
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1
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(wie Dokument)
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139,1 kB
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