16.03.2017 - 5.3 Perspektiven der Hagener WochenmärkteZwischenbe...

Beschluss:
geändert beschlossen
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Wortprotokoll

 

Herr Strüwer hält es für erfreulich, dass es in der teilweise problembehafteten Thematik Hagener Wochenmärkte zu Bewegung komme und die Verwaltung regelmäßige Gespräche mit den Marktbetreibern durchführe, um neue Ansätze zu realisieren.

Seine Fraktion halte es aber für wichtig, dass die unterbreiteten Vorschläge umgesetzt, aber noch nicht in einer Satzung verankert werden sollten. Vielmehr sollte nach einen Probephase nochmals die politische Diskussion unter Einbeziehung der Bezirksvertretungen durchlaufen werden, um ein abgerundetes Wochenmarktkonzept zu erhalten.

Er bitte daher um Zustimmung zum vorgelegten gemeinsamen Sachantrag der Fraktionen von CDU, Bündnis 90 / Die Grünen, Hagen Aktiv und FDP. 

 

Herr Huyeng hält den Antrag für praktikabel und erläutert den Inhalt der Vorlage. Darüber hinaus berichtet er, dass es hinsichtlich der Parkmöglichkeiten an der Springe und möglicher Rabattsysteme in Verbindung mit Einkäufen auf dem Markt Gespräche mit der Firma Q-Park gebe.

 

Herr Meyer bezieht sich auf die Vorlage und bittet, dass auch die ÖPNV-Anbindungen im Blick behalten werden sollten; Verlegungen marktnaher Bushaltestellen würden zu Rückgängen bei der Zahl der Marktbesucher führen.

Wichtig sei auch das Erscheinungsbild der Märkte. Beim Markt auf der Springe sei es nicht optimal, dass von der Hauptstraße der Blick auf die im vorderen Bereich stehenden Textilanbieter falle.

Auch das insbesondere seitens der Händler für wichtig gehaltene Thema einer ausreichenden Toilettenversorgung für das Marktpersonal sollte aufgegriffen werden.

Der Gesprächskreis mit den Markthändlern sollte in einem regelmäßigen Turnus fortgeführt werden.

Es könne überlegt werden, ob die Markthändler hin und wieder auch in den regelmäßigen Arbeitskreis für die Innenstadt, an dem u. a. auch Vertreter der HAGENagentur und der Volmegalerie teilnehmen würden, eingeladen werden sollten.

Weiterhin möchte er wissen, ob der Freitag als Tag des beabsichtigten „Werbemarktes“ bereits feststehe.

 

Herr Huyeng teilt dazu mit, dass die Händler den Freitag bestätigt hätten; der erste „Freitagsmarkt“ solle am 31.03.2017 auf dem Friedrich-Ebert-Platz stattfinden.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz sagt zu, den Wunsch nach einem regelmäßigen Austausch mit aufzunehmen und auch zur Frage der ÖPNV-Anbindung zu berichten.

 

Herr Meyer teilt hinsichtlich des eingereichten Beschlussvorschlages mit, dass seine Fraktion diesen grundsätzlich mittragen könne. Er bitte jedoch, den zugesagten Gesprächskreis als siebten Punkt mit aufzunehmen. Weiterhin regt er an, im Rahmen dieses Antrages auch ein Bekenntnis zu den Hagener Wochenmärkten als wichtiges Element zur Bereicherung der Stadt Hagen aufzunehmen, da es in den letzten Monaten immer wieder Beiträge gegeben habe, in denen die Wochenmärkte infrage gestellt worden seien.

 

Herr Strüwer äußert dagegen keine Bedenken. Hinsichtlich des Konsultationskreises müsse aber darauf geachtet werden, dass auch die Marktbetreiber in den Stadtteilen eine Teilnahmemöglichkeit haben müssten.

 

Herr Thieser berichtet, dass die Verlagerung des Hasper Wochenmarktes vom Ernst-Meister-Platz in die Fußgängerzone erfolgreich gewesen sei; sowohl aus Sicht der Marktbetreiber als auch aus Sicht der vermehrt kommenden Marktbesucher.

Hinsichtlich des Feierabendmarktes sei seine Einschätzung anders als die in der Vorlage geschilderte. Dieser sei nicht an fehlenden Händlern gescheitert, sondern an fehlenden Marktmeistern und dementsprechend fehlender Koordination und Ansprache der Händler.

 

Herr Oberbürgermeister Schulz erklärt sich mit dem Prolog einverstanden, sofern er so verstanden werden könne, dass er auch die Markthändler einschließe. Die Verwaltung könne keine alleinige Verantwortung für gut bestückte und besuchte Märkte übernehmen. Auch die Markthändler müssten auf Kundenwünsche eingehen.