19.05.2005 - 14 Durchführung der Bürgerinformationsveranstaltun...

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Wortprotokoll

Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:

Herr Gerbersmann macht zu einzelnen Punkte die Position der CDU-Fraktion deutlich. In den meisten Punkten sollten den BürgerInnen auch Alternativen vorgestellt werden, um hierüber zu diskutieren. Lediglich in einem Fall sollte es keine Alternative geben, nämlich bei der Querspange Barmerfeld. Hier sei nur der Autobahnanschluss sinnvoll und die Querspange sollte ganz aus der weiteren Diskussion herausgenommen werden, dies auch aus taktischen Gründen gegenüber der Autobahnverwaltung.

 

Hiergegen werden keine Bedenken erhoben.

 

Bis auf wenige Ausnahmen könnten auch die Empfehlungen der Bezirksvertretung Hohenlimburg  mit in die Diskussion mit den BürgerInnen übernommen werden. Im Zusammenhang mit der von der Bezirksvertretung Hohenlimburg empfohlenen weiteren Wohnbebauung am südwestlichen Ortsrand von Berchum sollte ein Prüfauftrag an die Verwaltung vergeben werden, von wo sinnvoller Weise eine zweite Anbindung erfolgen solle. Gegen eine Wohnbebauung bestehen keine Bedenken. 

 

Auch hiergegen werden keine Bedenken erhoben.

 

Über die Gewerbefläche im Bereich südwestlich der Sauerlandstraße sollte zumindest diskutiert werden, wenn auch Bedenken hinsichtlich der Bautiefe beständen. Auch verliere der Fleyer Wald an Erholungsqualität. Ein Fragezeichen bestehe hinsichtlich der Erweiterung von Holthausen im Bereich Alte Stadt als Wohnbaufläche. Er erinnere auch an die Altlastenproblematik.

 

Hinsichtlich des Hochwasserschutzes im Bereich der Firma Heermann sollte versucht  werden, mit dem Land Einverständnis zu erreichen im Zusammenhang mit dem Naturschutzgebiet Lenneaue/Berchum als Retentionsfläche.. Es sollte auch weiterhin noch ein gewisser Entwicklungsspielraum für die dort seit langer Zeit existierenden Firmen ermöglicht werden. 

 

Die geplanten Steinbrucherweiterungen im Stadtgebiet und hier die Erweiterung des Dolomitsteinbruches sollten nicht mehr im Rahmen des Flächennutzungsplanes diskutiert werden, da keine Doppelverfahren benötigt würden. Eine nachrichtliche Übernahme

reiche aus.

 

Hiergegen werden von Seiten der Ausschussmitglieder keine Bedenken erhoben. Herr Grothe hält eine Beratung und Beschlussfassung im FNP-Verfahren für geboten.

 

Die Erweiterung des Einzelhandels hinter dem Hohenlimburger Parkhaus wie von der Bezirksvertretung empfohlen sollte sicherlich mit den BürgerInnen diskutiert werden. Da jedoch die gegenteilige Auffassung der Verwaltung durchaus nachvollziehbar sei, stehe hierfür doch ein Fragezeichen.

 

Herr Meier hat das weitere Verfahren so verstanden, dass Grundlage der Diskussion mit den BürgerInnen die Verwaltungsvorlage einschließlich der Empfehlungen der Bezirksvertretung Hohenlimburg als Alternativen sei. Auch in den anderen Dingen wie die Wohnbebauung in Berchum sollte die Diskussion abgewartet werden.

 

Abschließend stellt Herr Asbeck den nachfolgenden Beschluss zur Abstimmung. Außerdem empfehle er der Verwaltung in den einzelnen Stadtteilen nicht nur eine Bürgeranhörung sondern evtl. auch zwei oder drei durchzuführen. 

    

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Beschluss:

Der Stadtentwicklungsausschuss nimmt das Stadtentwicklungskonzept für Hohenlimburg zur Kenntnis und beschließt dessen Vorstellung im Rahmen von  Bürgerinformationsveranstaltungen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, die Empfehlungen der Bezirksvertretung Hohenlimburg ebenfalls vorzustellen.

 

Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, die Querspange Barmerfeld aus dem Stadtentwicklungskonzept Hohenlimburg herauszunehmen und bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes nicht mehr zu berücksichtigen.

 

Der Stadtentwicklungsausschuss beschließt, die anstehenden Steinbrucherweiterungen nachrichtlich bei der Neuaufstellung des Flächennutzungsplanes zu berücksichtigen.

 

Die Verwaltung wird beauftragt, im Zusammenhang mit der von der Bezirksvertretung Hohenlimburg empfohlenen Wohnbebauung am südwestlichen Ortsrand von Berchum eine sinnvolle zweite Anbindung zu prüfen.  

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Abstimmungsergebnis:

 

x

 Einstimmig beschlossen

 

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Anlagen zur Vorlage