07.06.2016 - 5.1 Schaltung von Ampelphasen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 5.1
- Sitzung:
-
Sitzung des Seniorenbeirates
- Gremium:
- Seniorenbeirat
- Datum:
- Di., 07.06.2016
- Status:
- öffentlich (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 15:00
- Anlass:
- normale Sitzung
Wortprotokoll
Frau Sauerwein berichtet über einen von Herrn Homm ausgearbeiteten Antrag zur Verlängerung der Grünphasen von Ampelanlagen.
Der Rat der Stadt Hagen soll sich darum bemühen, dass die Grünphasen an Ampelübergängen verlängert werden. Besonders an neuralgischen Punkten, die oft von Bürgern benannt werden, sollte eine Überprüfung stattfinden.
Weiterhin sollte geprüft werden, ob die Möglichkeit besteht, mit einem Blinklicht oder auch mit herunterzählender Sekundenanzeige den Wechsel von Grün- auf Rotphase anzukündigen.
Herr Bögemann führt aus, dass dem Kraftverkehr in Hagen der Vorrang eingeräumt wird. Die Grünphasen seien für ältere Menschen zur Überquerung der Straße nicht ausreichend lang geschaltet.
Besondere Probleme bestünden am Emilienplatz und an der Rembergstraße Einmündung Haldener Straße.
Herr Lechte sieht ein Problem darin, dass am Emilienplatz zwei Bundesstraßen betroffen sind, die nicht in die Zuständigkeit der Stadt Hagen fallen. Mit einer Anfrage sollte geklärt werden, welche Regulatoren für diese Bundesstraßen gelten. Er weist noch einmal darauf hin, dass als praktisches Beispiel die Überwege benannt werden sollen, an denen die Grünphasen selbst für Fußgänger ohne Einschränkungen zu kurz sind, um die andere Straßenseite zu erreichen.
Frau Rudolf schildert die gefährliche Situation an der Schwenke.
Frau Sauerwein stellt fest, dass für diesen Empfehlungsbeschluss Bedarf besteht.
Beschluss:
- Der Rat der Stadt Hagen wird gebeten zu überprüfen, ob die Grünphasen für Fußgänger an neuralgischen Punkten verlängert werden können.
- Der Rat der Stadt Hagen wird gebeten zu überprüfen, ob bei Neuaufstellungen oder Reparaturen von Ampelanlagen eine Warnphase oder ein Vorwarn-Blinken mit installiert (analog Düsseldorf) werden kann.
Begründung:
Zu 1. Für viele Fußgänger mit und ohne Behinderung ist es fast unmöglich, breite Straßen während der Grünphase zu überqueren. Auch für kleinere Kinder wäre eine längere Grünphase begrüßenswert. Um ein immer wieder zu beobachtendes Gefahrenpotenzial zu verkleinern, wäre eine Verlängerung der Grünphasen zu begrüßen.
Zu 2. Für viele Fußgänger mit und ohne Behinderung wäre es eine große Hilfe, wenn eine Warnphase oder ein Vorwarn-Blinklicht installiert würde. Die Fußgänger könnten dann selbst entscheiden, ob sie die Straße noch betreten oder nicht. Das Warnsignal würde vielen Menschen, die sich im immer dichter werdenden Straßenverkehr unsicher fühlen, sehr helfen.
Abstimmungsergebnis:
Einstimmig beschlossen
|
|
