03.05.2016 - 3 Mitteilungen
Grunddaten
- TOP:
- Ö 3
- Sitzung:
-
Sitzung des Landschaftsbeirates
- Gremium:
- Naturschutzbeirat
- Datum:
- Di., 03.05.2016
- Status:
- gemischt (Niederschrift genehmigt)
- Uhrzeit:
- 16:00
- Anlass:
- normale Sitzung
- Beschluss:
- ungeändert beschlossen
Wortprotokoll
Zusammenfassung des Diskussionsergebnisses:
Herr Dr. Braun berichtet davon, dass der Genehmigungsbescheid zur Errichtung des Umspannwerkes der Fa. Amprion in Garenfeld inzwischen erteilt wurde.
Herr Bögemann berichtet von seinen Tätigkeiten seit der letzten Sitzung am 09.03.2016:
Am 17.03.16 hat er mit der uLB die Kastanienallee in der Zufahrt zum Gut Schönfeld besichtigt. Einige Bäume sind krank, andere Kastanien waren so stark beschnitten, dass der Habitus einer Kastanie nicht mehr erkennbar war. Des Weiteren wurden bereits vier Kastanien gefällt. In die Lücken wurden Bäumchen (eine Qualität über Heister) gepflanzt, die sich aufgrund der Beschattung nicht entwickeln konnten. Mit der uLB wurde vereinbart, dass über eine neu zu pflanzende Allee nachgedacht werden soll. Herr Bögemann schlägt die Pflanzung von Winterlinden vor.
Am 28.03.16 hat Herr Berger Herrn Bögemann per E-Mail mitgeteilt, dass er seinen Sitz als ordentliches Mitglied im Landschaftsbeirat niederlege. Als Grund nannte Herr Berger, dass der Vorsitzende in der Sitzung des Beirats am 09.03.16 bestimmt habe, welcher Antrag gestellt und welcher nicht gestellt werden dürfte. Herr Berger war in der Sitzung ausdrücklich als Zuschauer zugegen. In einem am selben Tag gefertigten Schreiben hat Herr Bögemann Herrn Berger sein Bedauern über seinen Entschluss mitgeteilt. Gleichzeitig hat er Herrn Berger darüber aufgeklärt, dass er seine Beratungspflicht als Vorsitzender zu erfüllen habe. Darüber hinaus sei das Anliegen von Herrn Külpmann eins zu eins in die Begründung des Beschlusses des Landschaftsbeirates zur Vorlage 1187/2016 LB eingeflossen.
Am 07.04.16 hat Herr Bögemann einen Termin mit der uLB in der Grünstraße wahrgenommen, wo die Telekom im Bereich der Baumscheiben Tiefbauarbeiten durchführen wollte. In Abstimmung mit der uLB wurde der Telekom auferlegt, am Rande der Grundstücksmauern den Graben zu ziehen und im Bereich des dortigen Wurzelwerks Handschachtung vorzunehmen. Die Wurzeln dürfen nicht zerstört werden.
Am gleichen Tag hat er mit der uLB einen Ortstermin im Haferkamp bezüglich einer Heckenbeseitigung teilgenommen. Die auf einer Länge von 10 Metern ausgewachsene Kirschlorbeerhecke wurde auf Nestbesatz überprüft. Es wurde keine Nester festgestellt. Er hat sich mit der Entfernung der Hecke unter der Bedingung einverstanden erklärt, dass die Hecke in spätestens zwei Tagen auf den Stock gesetzt werden soll.
Am 20.04.16 hat Herr Bögemann der Befreiung zu den Ritterspielen im Mai am Schloss Werdringen und auf einer anliegenden Wiese zugestimmt. Die vorherige Überprüfung durch die Biostation hat ergeben, dass in der Obstwiese keine Bruttätigkeiten insbesondere des Steinkauzes erkennbar waren.
Am 21.04.16 war der Landschaftsbeirat beim Klimaforum „Hitze in der Stadt“ im Rathaus mit drei Mitgliedern vertreten. Zwei Mitglieder vertraten auch ihre Mitgliedsorganisationen.
Am 25.04.16 haben Herr Freier und Herr Bögemann an einer Begehung des Buschbaches mit dem Wassernetz NRW teilgenommen. In der Nachbesprechung kam man gemeinsam zum Ergebnis, dass der Buschbach freigelegt und entfesselt werden sollte. Die Vertreter des Wassernetzes beabsichtigen, mit den Umweltverbänden ein Pilotprojekt „Renaturierung Buschbach Hagen“ zu initiieren. Das Projekt wird für Hagen mit 90 % gefördert. Durch die Eigenleistung der Umweltverbände können die restlichen 10 % erreicht werden.
Am 26.04.16 war der Landschaftsbeirat beim Klimaforum „Hochwasserschutz“ in Hohenlimburg mit zwei Personen vertreten. Herr Bögemann hofft, dass Herr Freier und er mit den vielen schriftlichen Vorschlägen, Anregungen und mündlichen Beiträgen zum Hochwasserschutz und zur Entwicklung der Einzugsgebiete der größeren Flussläufe Impulse gegeben haben.
Am 27.04.16 hatte Herr Bögemann ein Treffen mit Hohenlimburger Bürger, die gegen die Beseitigung der Bäume am Brucker Platz sind. Die Bürger sehen nicht ein, dass für sechs Stellplätze sechs gesunde Bäume entfernt werden sollten. Sie sind der Meinung, dass Hohenlimburg genug Parkplätze hat. Eine Belebung der Geschäfte auf der Freiheitstraße sei durch weitere Stellplätze in der Fußgängerzone nicht zu erreichen. Die Bäume würden aus Sicht der Bürger nachhaltig zur Klimaverbesserung in der Innenstadt beitragen.
